Herrenlose Güterwaggons gegen Regionalzug: Mehrere Schwerverletzte bei Bahnunfall in NÖ

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Vor Ort bei dem Zugunglück in Wieselburg.
Vor Ort bei dem Zugunglück in Wieselburg. - © Einsatzdoku - Steyrer
Mittwochmittag hat sich in Wieselburg im Bezirk Scheibbs ein Bahnunfall ereignet: Zwei herrenlose Güterwaggons sind laut dem Roten Kreuz und der ÖBB gegen einen Regionalzug geprallt. Es gibt mehrere Verletzte.

Die Waggons seien von Randegg bis Wieselburg über zehn bis zwölf Kilometer gerollt, ehe sie gegen den Triebwagen des Regionalzuges prallten, teilte Feuerwehrsprecher Franz Resperger mit. Nach Angaben des Roten Kreuzes forderte das Unglück vier Schwer- und acht Leichtverletzte. Unter den Opfern ist laut Seif auch der Lokführer des Regionalzuges 7012, der auf dem Weg von St. Pölten nach Scheibbs war. Schauplatz des Unfalls war der Bahnhof der Brauerei- und Messestadt.

Die FF Wieselburg und Petzenkirchen rückten mit 36 Mann zur Unfallstelle aus. Die Bahnstrecke werde im Abschnitt Pöchlarn – Scheibbs jedenfalls bis zum Betriebsschluss am Mittwoch gesperrt bleiben, sagte ÖBB-Sprecher Christopher Seif. Ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet.

Warum die Güterwaggons entrollt waren, stand vorerst nicht fest. Im Einsatz standen neben mehreren Rettungs- und Notarztwagen sowie dem Notarzthubschrauber “Christophorus 15” auch zwei Feuerwehren.

Güterwaggons gegen Regionalzug in NÖ: Unfallermittlungen laufen

Nach dem Bahnunfall in Wieselburg (Bezirk Scheibbs) mit vier Schwer- und acht Leichtverletzten sind laut ÖBB-Sprecher Christopher Seif noch am Mittwochnachmittag die Ermittlungen angelaufen. Experten der ÖBB waren ebenso an der Arbeit wie eine Untersuchungskommission des Verkehrsministeriums.

Seif zufolge hätten vier der letztlich fünf entrollten Waggons in Randegg (Bezirk Scheibbs) abgestellt werden sollen. Die Lok wäre danach mit einem Wagen nach Pöchlarn gefahren. Im Rahmen der laufenden Untersuchungen werden auch die in Randegg beteiligten Mitarbeiter befragt, sagte der ÖBB-Sprecher.

(apa/red)

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