Handy-Gespräche aus EU-Ausland ab 1. Juli billiger

Roaming-Verordnung tritt in Kraft
Roaming-Verordnung tritt in Kraft - © APA (Pfarrhofer)
Rechtzeitig zu Beginn der Hauptreisezeit sind Handy-Gespräche im EU-Ausland seit Donnerstag billiger. Denn mit 1. Juli ist die nächste Stufe der Roaming-Verordnung in Kraft getreten. Danach dürfen für ausgehende Gespräche höchstens 46 Cent und für eingehende Gespräche maximal 18 Cent berechnet werden.

Zusätzlich zur Preissenkung sieht die nächste Stufe der Roaming-Verordnung einen Warnmechanismus vor. Künftig müssen die Mobilfunkanbieter einen Schutzmechanismus beim Herunterladen oder Versenden von großen Datenmengen wie etwa Videos einrichten. Sofern nichts anderes vereinbart wurde, muss der Kunde während des Downloads unmissverständlich einen Hinweis erhalten, sobald seine monatlichen Ausgaben für Daten-Roaming-Dienste 50 Euro überschreiten.

Eine Fortsetzung des Downloads ist dann nur nach ausdrücklicher Zustimmung des Kunden möglich. Ansonsten muss der Betreiber die Verbindung kappen oder er darf den Ladevorgang nicht weiter in Rechnung stellen. Die Roaming-Verordnung läuft noch bis Mitte 2012. Sie enthält unter anderem feste Preisobergrenzen für Handy-Gespräche und SMS im europäischen Ausland.

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