Hacker-Attacke auf Flughafen Wien: Türkisches Kollektiv bekannte sich dazu

Hacker-Angriff auf Wiener Flughafen: Ermittlungen laufen laut Innenministerium noch
Hacker-Angriff auf Wiener Flughafen: Ermittlungen laufen laut Innenministerium noch - © Andreas Hermsdorf / pixelio.de (Sujet)
Ermittlungen auf Hochtouren: Ein türkisches Hacker-Kollektiv hat sich zu der versuchten Cyberattacke auf den Flughafen Wien vom Freitag bekannt. Grund dafür seien die politischen Verhältnisse zwischen Österreich und der Türkei sowie ein Vorfall auf dem Flughafen.

Dies zitierte der “Kurier” am Dienstagnachmittag aus einem online aufgetauchten Schreiben. “Das Bekennerschreiben wird noch geprüft”, hieß es im Innenministerium. “Das Schreiben kennen wir”, sagte ein Ministeriumssprecher. Die Ermittlungen würden aber “noch auf Hochdruck” laufen und den Ergebnissen vorzugreifen wäre noch zu früh. Weitere Details wurden daher nicht bekanntgegeben.

Hacker kündigen nach Wiener Flughafen weitere Angriffe an

Die Hacker kündigten laut Online-Bericht des “Kurier” weitere Angriffe an. Der Verfassungsschutz nehme das Bekennerschreiben ernst und ermittle. Bei dem Angriff habe es sich um eine Denial-of-Service-Attacke (DoS) gehandelt, hieß es in der Dienstagsausgabe der Zeitung. Dabei werden Server mit Anfragen überflutet, bis sie in die Knie gehen.

Die Sicherheitsvorkehrungen des IT-Systems am Flughafen Wien wurden bei dem Angriff nicht überwunden. Laut Airport ist kein Schaden entstanden.

>>Hacker attackieren Flughafen Wien: Mehrere Angriffe abgewehrt

(apa/red)

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