Gänsehaut – Trailer und Kritik zum Film

Gänsehaut – Trailer und Kritik zum Film
Umgestürzte Strommasten und zertrümmerte Autos säumen die Straßen. Menschen starren in die Dunkelheit, überzogen von einem dicken Eispanzer.

Ein übergroßes Insekt knickt mit seinen Greifarmen Bäume und Laternen um als wären es Streichhölzer. Und durch das Chaos rennen ein Erwachsener und drei Jugendliche und versuchen die Monster wieder in ihre Bücher zu sperren, aus denen sie ausgebrochen sind.

Gänsehaut – Die Geschichte

Zugegeben, es braucht schon ein bisschen Fantasie, um sich vorzustellen, so etwas könnte wirklich auf unseren Straßen passieren. Spannend ist der Film “Gänsehaut” (ab Freitag im Kino) nach etwas zähem Beginn aber schon. Und auch der Gruselfaktor kommt nicht zu kurz, wenn sich Schneeungeheuer, Werwölfe, Mumien und aggressive Gartenzwerge auf einen Feldzug durch eine beschauliche amerikanische Kleinstadt begeben. Der Film mit Jack Black (“School of Rock”) in der Hauptrolle basiert auf den weltweit erfolgreichen “Gänsehaut”-Büchern von R. L. Stine. Regie führte Rob Letterman (“Monsters vs. Aliens”).

Teenager Zach (Dylan Minnette) ist gerade mit seiner Mutter von der Großstadt New York nach Madison, Delaware, gezogen. Schnell freundet er sich mit der hübschen Hannah (Odeya Rush) aus dem Nachbarhaus an. Doch Hannahs Vater (Jack Black) verbietet den beiden den Umgang und sperrt seine Tochter im Haus ein. Zach schleicht sich zusammen mit seinem Freund Champ (Ryan Lee) hinein, weil er Angst hat, ihr Vater könne Hannah etwas antun. Dabei stoßen sie auf ein Regal voller Bücher, alle mit einem kleinen Vorhängeschloss versiegelt. Aus Neugier öffnen sie eines der Bücher – und der Horror beginnt.

Gänsehaut – Die Kritik

Aus Seiten und Tinte steigt ein zotteliges Schneeungeheuer. Es beginnt, alles kurz und klein zu schlagen und eine Schneise der Verwüstung durch die Stadt zu ziehen. Hannahs Vater bleibt kaum Zeit zu erklären: Er ist der Autor R. L. Stine, der die “Gänsehaut”-Bücher verfasst hat. Doch die Kreaturen, die seine Geschichten berühmt gemacht haben, sind echt – Stine sperrt sie in seinen Büchern ein, um seine Leser vor ihnen zu beschützen. Jetzt sind sie ausgebrochen – und setzen alles daran, ihren Erfinder daran zu hindern, sie wieder in die Bücher zu schließen. Es gibt nur eine einzige Möglichkeit, wie Stine, Hannah, Zach und Champ den Horror beenden können. Die Monster-Jagd beginnt. Doch auch Hannah trägt ein Geheimnis in sich.

“Gänsehaut” gewinnt seine Spannung durch hohes Tempo und geschickt eingesetzte Gegensätze zwischen den Charakteren. So entpuppt sich Champ als ziemlicher Angsthase, der bei jeder Gelegenheit am liebsten das Weite suchen will, während Zach und Hannah den Tatsachen furchtlos ins Auge blicken. Jack Black überzeugt als kauziger Autor, der sich vom kontaktscheuen Einzelgänger zum Sympathieträger wandelt.

Wirklich witzig ist das als Komödie titulierte Werk aber nur sehr selten. Richtig lachen müssen die Zuschauer kaum. Schleierhaft bleibt zudem, warum der Film in 3D gezeigt wird: Die Effekte sind minimal. Was bleibt, ist ein spannender Film mit toll animierten Monstern und der ein oder anderen erstaunlichen Wendung. Das reicht für einen unterhaltsamen Kinobesuch.

(APA)

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