FPÖ: Abschiebung durch Bundesheer-Maschinen – “Da können sie schreien, so laut sie wollen”

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FPÖ-Abgeordnete Belakowitsch-Jenewein fordert Abschiebung von Flüchtlingen in Bundesheer-Maschinen.
FPÖ-Abgeordnete Belakowitsch-Jenewein fordert Abschiebung von Flüchtlingen in Bundesheer-Maschinen. - © APA (Archiv)
In der Nationalratssitzung am Mittwochnachmittag schlug ein Vorschlag der FPÖ zum Thema Asyl große Wellen. Mit Bundesheer-Transportern solle man Flüchtlinge abschieben, “denn darin können sie so laut schreien, wie sie wollen”, hieß es von Dagmar Belakowitsch-Jenewein.

Der Vorschlag von der FPÖ-Abgeordneten Dagmar Belakowitsch-Jewein sorgte für Unmut und schlug bereits in einigen Medien große Wellen. Während der Nationalratssitzung wies sie darauf hin, dass 70 Prozent der Asylwerber Wirtschaftsflüchtlinge seien und nur 30 Prozent tatsächlich anerkennenswerte Aufenthaltsgründe in Österreich haben. Mangels brauchbarer Statistiken könne man die Zahl der Wirtschaftsflüchtlinge, die im Untergrund leben, nur schätzen. Das jahrelange Verlangen der FPÖ nach Grenzkontrollen werden nun von Bayern bestätigt, das kürzlich seine Grenze zu Österreich dicht gemacht habe, um die Einreise von Kriminellen und Flüchtlingen zu unterbinden, wie die Rednerin sagte. “Wir sollten die Grenzen dicht machen”, lautet der Apell Belakowitsch-Jeneweins, die nachdrücklich auch für die Abschiebung von Wirtschaftsflüchtlingen plädierte. Angesichts der praktischen Probleme bei Abschiebungen schlug die Abgeordnete vor, den Lufttransporter C-130 Hercules des Bundesheeres einzusetzen.

FPÖ fordert Abschiebung der Flüchtlinge mit Hercules-Maschine

“Diese Abschiebungen sind teuer, und die wehren sich ja auch massiv dagegen. Weil die NGOs stehen ja schon im Hintergrund daneben und sagen “Wennst recht laut schreist, dann wird das abgebrochen.” Daher, Frau Innenminister, wäre es einmal möglich auch einmal neue Wege zu gehen und zu überlegen, ob man nicht vielleicht mit der Hercules-Maschine abschieben könnte. Denn dann könnten sie darin so laut schreien, wie sie wollen.

(Red.)

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