Faszination Tesla P85D – 700 PS, Autopilot und zahlreiche Extras

Von Johanna Mayer
VIENNA.at auf Probefahrt mit dem Tesla S von Blitzzcar.
VIENNA.at auf Probefahrt mit dem Tesla S von Blitzzcar. - © VIENNA.at/Nina Tatschl
Schnittig, bequem und mit 700 PS unter der Motorhaube: So präsentierte sich das neueste Modell der Blitzzcar-Flotte (Tesla P85D) bei unserer Probefahrt.

Nach einer kurzen Einweisung und Erklärung der zahlreichen technischen Spielereien durften wir in dem über zwei Tonnen schweren Gefährt, das mit einer 90 kwH Batterie und Allradantrieb ausgerüstet ist, auf dem Fahrersitz Platz nehmen. Das schlichte Design, die Ledersitze und auch der riesige Touchscreen im Amarturenbrett wirken anfangs zwar etwas einschüchternd auf den Fahrer, diese Scheu legt man jedoch sehr schnell ab, sobald der Motor startet und der Wagen sich geräuschlos seinen Weg bahnt. Die 700 PS unter der Motorhaube merkt man vor allem beim Beschleunigen sehr schnell, immerhin bringt es dieses Tesla Modell von 0 auf 100 km/h in drei Sekunden. Fahrdynamik und Fahrspaß waren bei unserer Testfahrt auf jeden Fall gegeben, auch zwei Kofferräume und Schiebedach – natürlich elektronisch gesteuert – bieten auf längeren Strecken ungeheuren Komfort und Luxus.

 

Den Rundumservice von Blitzzcar genießen Kunden ab 398 Euro pro Wochenende. Dazu zählen die Zustellung des Wagens an die Wunschadresse, sowie ein Abholservice, unbeschränkte Kilometeranzahl, kostenloses Auftanken des Elektromotors und eine Vollkaskoversicherung.

Tesla-Fahrt mit Autopilot

Autonomes Fahren ist in Europa noch Zukunftsmusik, trotzdem bietet Tesla mit einem neuen Update bereits deses Feature – allerdings in der Beta-Phase. Während unserer Testfahrt führte uns Blitzzcar-Geschäftsführer Peter Ungvari den Autopiloten vor, allerdings merkte man in den wenigen Minuten, dass dieses Feature eher für längere Autobahnfahrten, als kurze Citytrips konzipiert wurde. Anhand der Fahrstreifenbegrenzungslinien hält das Fahrzeug die Spur, durch mehrere Sensoren und Kameras wird auch der Abstand zum Vordermann gemessen, automatisches Bremsen vor einer roten Ampel ist somit kein Problem. Dennoch hat der Autopilot noch mit kleineren Schwierigkeiten zu kämpfen, Hindernisse auf der Fahrbahn werden im schlimmsten Fall zu spät oder gar nicht bemerkt. Die Sensoren können am besten auch nur mit den Fahrstreifen am Boden arbeiten, eine “einfache” Fahrbahnbegrenzung wie Gehsteige und Grünstreifen reichen nicht aus. “Auch wenn der Autopilot nun eingeschaltet ist, muss man aufmerksam bleiben. Immerhin befindet sich dieses System noch in der Beta-Phase und ist nicht unfehlbar”, wurde uns von Peter Ungarvi wärhend der Fahrt eingeschärft.

Blitzzcar – Tesla zum Mieten

blitzzcar_peterungvariVor einem Jahr startete Blitzzcar seinen Betrieb – momentan befinden sich 12 Tesla-Modelle im Fuhrpark der Autovermietung und das Konzept scheint aufzugehen: “Viele Wiener, nutzen ihr Auto unter der Woche kaum. Eventuell für Wochenendausflüge oder den Besuch bei den Eltern oder Schwiegereltern. Sie behalten ihr Auto aber trotzdem, fahren vielleicht 20.000 Kilometer im Jahr, brauchen vielleicht sogar noch ein Parkpickerl, Winterreifen, Sommerreifen usw. aber es zahlt sich eigentlich nicht mehr aus. Sie behalten das Auto deshalb, weil das eigene Auto vor der Haustüre steht. Deswegen garantieren wir in unserem Service-Paket auch die Zustellung und Abholung des Mietwagens. Denn eigentlich ist es im Alltag – sollte ich schnell einen Wagen brauchen – so: Wenn ich Mobilität brauche, muss ich zur Mobilitätsstelle. Das wollen wir durch unseren Service eben vermeiden. Wir bringen die Mobilität zu unseren Kunden.”

Der Umweltgedanke sei wichtig, bei den Kunden allerdings nicht der primäre Grund ein Tesla Modell für einige Tage zu mieten: “Die Faszination an Tesla ist auf jeden Fall in den Köpfen der Menschen. Ein Fahrspaß, eine Fahrdynamik, und eine Technologie die man sich einfach leisten möchte. Warum nicht einfach etwas leisten und dabei etwas gutes tun? Natürlich ist unser Service teurer als die nackte Ressource. Andere Bewerber werden möglicherweise günstiger sein, weil sie ganz billige Autos für 50 Euro am Tag vermieten. Das sind aber eben auch Autos mit einem Verbrennungsmotor. Da muss jeder Kunde für sich selbst entscheiden, ob ihm das egal ist oder ob er etwas tun möchte. Ein Teil unserer Kunden hat bestimmt auch das Bedürfnis etwas zu verändern, einen Schritt in Richtung Energiewende zu machen und mieten deshalb bei uns ein Elektroauto.”

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