Falschparken zu Weihnachten in Wien: Abschleppkosten von bis zu 400 Euro

Falschparken zu Weihnachten in Wien: Abschleppkosten von bis zu 400 Euro
Rund um Weihnachten sind Parkplätze in der Stadt vielfach Mangelware – und das Abschleppen hat Hochsaison. Was man unbedingt berücksichtigen sollte, um teure Abschleppkosten von bis zu 400 Euro fürs Falschparken zu vermeiden, lesen Sie hier.

Jahr für Jahr wird zur Weihnachtszeit in Wien so viel abgeschleppt wie sonst selten. Denn dass viele Autofahrer nach endlosem Kreisen die Nerven verlieren und kurzerhand irgendwo illegal parken, lässt die Beamten kalt und die Kassen der Stadt klingeln. Wernichts zu verschenken hat, sollte laut ÖAMTC Falschparken unbedingt sein lassen. Bis zu 400 Euro kann die Wiederbeschaffung eines auf einem Behinderten- oder Busparkplatz abgestellten Autos kosten.

Abschleppkosten für Falschparker: Was kostet wieviel?

Die Abschleppung kostet laut ÖAMTC saftige 242 Euro. Die Gebühr für die Verwahrung des Fahrzeuges am Abschleppplatz der MA 48 in Simmering beträgt 9,- Euro pro Tag. Die Strafe schlägt bei verkehrsbehinderndem Parken in der Regel mit 108 Euro (bis zu 726 Euro bei schweren Vergehen – etwa das Parken auf Behindertenparkplätzen) zu Buche. Wer dann noch sein Auto mit dem Taxi holt, zahlt insgesamt fast 400 Euro.

Wo wird besonders gern abgeschleppt?

Besonders abschleppgefährdet sind Autos, die in zweiter Spur, auf Behinderten-Parkplätzen, in Straßenbahn- oder Bushaltestellen, vor Hauseinfahrten oder in Taxizonen abgestellt werden. Auch auf Durchzugsstraßen, wie z.B. dem Gürtel, wird – bei dem in Verkehrspitzenzeiten geltenden Halteverbot – rigoros abgeschleppt. Die Abschlepp-Zahlen zur Weihnachtszeit sprechen eine deutliche sprache: Im Jahresschnitt werden täglich 100 Fahrzeuge abgeschleppt, in den Sommermonaten 50-60, im Dezember auch mehr als 200.

Vorsicht vor Anrainerparkplätzen

In den Bezirken 1, 2, 4, 6, 7, 8 und 9 gibt es laut ÖAMTC zusätzlich zu den Kurzparkzonen insgesamt 3.697 Anrainerparkplätze. 1.434 davon allein im 1. Bezirk. Diese dürfen ausnahmslos, 24 Stunden pro Tag sieben Tage die Woche, nur von Anrainern mit entsprechendem Parkpickerl sowie von Behinderten mit Ausweis benützt werden – also auch nicht von Motorrädern und Mopeds. Kosten: 36 Euro.

Parken in Wien: Tipps vom ÖAMTC

ÖAMTC-Tipp 1: Sollten Sie einer der wenigen Glücklichen sein, der z.B. nahe der Mariahilfer Straße einen Parkplatz finden konnte, bitte vergewissern Sie sich unbedingt, ob es nicht ein Anrainerparkplatz ist.

ÖAMTC-Tipp 2: Auch die teuerste Parkgarage ist günstiger als eine Abschleppung

Alles zum Parken in Wien lesen Sie hier.

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