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Falscher oö. Inzest-Verdächtiger tot: Kein Fremdverschulden

Der 80-jährige Oberösterreicher verstarb in seinem Haus. Der 80-jährige Oberösterreicher verstarb in seinem Haus. - © APA
Der 80-jährige Oberösterreicher, der im Vorjahr unter falschen Inzest-Verdacht geraten war und dessen Leiche nun gefunden wurde (SALZBURG24 hat berichtet), ist laut einem vorläufigen Obduktionsergebnis nicht durch Fremdverschulden gestorben.

Obduktion dauert noch an

Das berichtete der Sprecher der zuständigen Staatsanwaltschaft Ried, Alois Ebner, am Montag auf APA-Anfrage. Die beiden Töchter des Innviertlers hatten behauptet, dass er sich jahrzehntelang an ihnen vergangen habe, die Vorwürfe später aber zurückgezogen.

Die Leiche des Pensionisten war vergangenen Freitag in seinem Haus gefunden worden. Die genaue Todesursache stehe vorerst nicht fest, so Ebner. Es würden noch chemische Analysen durchgeführt, die einige Zeit in Anspruch nehmen.

Falsche Inzest-Vorwürfe

Der vermeintliche Inzest-Fall hatte vergangenen Sommer für internationales Aufsehen gesorgt. Die Töchter - mittlerweile 53 und 45 Jahre alt - warfen dem Mann vor, sich an ihnen seit den 1970er Jahren vergangen zu haben. Der Pensionist wurde daraufhin in Untersuchungshaft genommen. In kontradiktorischen Einvernahmen stellten die Frauen, bei denen geistige Defizite vorhanden sind, die Übergriffe schließlich wieder in Abrede. Aufgrund ihrer Beeinträchtigung hatten sie bei ihren ersten Einvernahmen durch die Polizei Begriffe wie "Vergewaltigung" falsch oder nicht richtig verstanden und so zu Protokoll gegeben.

(APA)

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