Ex-Altach-Spieler Galvao rettet Rapid Wien last-minute im Ländle 2:2

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Rapid erspielte im Ländle ein 2:2 gegen Altach.
Rapid erspielte im Ländle ein 2:2 gegen Altach. - © APA
Der Ex-Altach-Spieler Galvao hat Rapid Wien am Samstag zum Auftakt der achten Fußball-Bundesliga-Runde einen Punkt beim Ländle-Club gerettet. In der 93. Minute erzielte der Brasilianer das 2:2 für die Hütteldorfer, die nach gegnerischern Treffern von Mathias Honsak (59.) und Bernhard Tekpetey (66.) schon wie die Verlierer aussahen. Für die Führung hatte bei Rapid Stefan Schwab (46.) gesorgt.

Damit steht die Bilanz der Grün-Weißen in Auswärtsspielen gegen die Altacher seit deren Wiederaufstieg bei einem Sieg, zwei Unentschieden und vier Niederlagen. Aus den jüngsten fünf Auftritten in der Cashpoint-Arena schauten gerade einmal zwei Punkte heraus.

Vergebene Chancen von Rapid Wien in der ersten Halbzeit

Dabei begannen die Gäste sechs Tage nach dem 2:2 in Salzburg selbstbewusst und verzeichneten schon in der 2. Minute die erste Chance, als eine Freistoß-Flanke von Philipp Schobesberger an der Latten-Oberkante landete. In der 19. Minute scheiterte Thomas Murg aus guter Position an Altach-Goalie Martin Kobras.

Die Topchance auf die Rapid-Führung ließ allerdings Veton Berisha aus. Der Sommer-Neuzugang schoss in der 32. Minute nach Vorarbeit von Schobesberger den Ball genau auf Kobras und setzte den Abpraller neben das Tor.

So wie die erste Hälfte stand auch der Beginn der zweiten Hälfte ganz im Zeichen von Rapid Wien. Wenige Sekunden nach Wiederanpfiff zog Schwab von den Altach-Profis relativ unbedrängt in Richtung Sechzehner und versenkte den Ball unhaltbar für Kobras im Eck. In der 48. Minute hatte Louis Schaub die Möglichkeit auf die Vorentscheidung am Fuß. Nach einem schnellen Konter und Assist von Schobesberger traf der ÖFB-Teamspieler aber nur die Latte.

Ehemaliger Altacher rettet Unentschieden

Die vergebenen Chancen sollten sich rächen. Altach-Trainer Klaus Schmidt, dessen Team zu diesem Zeitpunkt in allen Belangen unterlegen war, reagierte mit einem Doppeltausch und leitete damit den Umschwung ein. In der 59. Minute spielte Hannes Aigner einen Fersler auf Honsak, der trocken zum 1:1 einschoss. Zwei Minuten später blieb Rapid-Torhüter Richard Strebinger bei einem Versuch von Andreas Lienhart Sieger, doch in der 66. Minute war der Goalie ein zweites Mal geschlagen.

Der eingewechselte Tekpetey kam knapp außerhalb des Strafraums unbedrängt von Boli Bolingoli zum Schuss und netzte zum 2:1 ins kurze Eck ein. Danach konnte Rapid lange nicht mehr zusetzen, halbwegs gefährlich wurde es vorerst nur bei einem Distanzschuss von Murg (81.) knapp neben das Tor. Auf der Gegenseite vergab Aigner in der 80. Minute gegen Strebinger die Chance auf das dritte Altach-Tor.

In der 93. Minute schließlich bugsierte Galvao den Ball nach einem Corner aus wenigen Metern über die Linie. Seine Ex-Kollegen stellten sich dabei äußerst unglücklich an und verpassten so den dritten Sieg in Folge.

(APA/Red)

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