Es wird wieder eing’rext: Traditionelle Gerichte frisch von der Rexerei

Von Verena Kaufmann
Essen wie im Wirtshaus: Große Auswahl an Waldviertler Schmankerln von der Rexerei.
Essen wie im Wirtshaus: Große Auswahl an Waldviertler Schmankerln von der Rexerei. - © VIENNA.at/Verena Kaufmann
Schweinsbraten, Gulasch, Beuschl & Co: Traditionelle Hausmannskost erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Die erste österreichische Einrexmanufaktur im Waldviertel macht nun “Essen wie zu Omas Zeiten” möglich – mit eingrexten Produkten aus der Region, die nicht nur g’schmackig, sondern auch haltbar sind. Wir haben das Angebot getestet.

Traditionelle Waldviertler Gerichte, durch Einrexen haltbar gemacht und wie frisch gekocht auf dem Teller? Als echte Waldviertlerin geht einem da natürlich das Herz auf, also wurde das Angebot des Gasthauses/Fleischerei Grünsteidl aus Schönbach in Niederösterreich mit Freude genauer unter die Lupe genommen.

Schon nach Erhalt des Päckchens von der Rexerei war klar: Das Sortiment kann sich durchaus sehen lassen, denn für jeden Geschmack ist etwas dabei. Derzeit werden vom Gasthaus insgesamt sechs verschiedene, eing’rexte Produkte angeboten: Schweinsbraten, Gulasch, Spanferkel, Rindsbeuschl, Rindsbraten und Kalbsbraten. Das Sortiment wird laut Geschäftsführer Franz Grünsteidl auch laufend erweitert, demnächst soll es zusätzlich noch Wild- oder Putengerichte geben.

Hausmannskost von der ersten österreichischen Einrexmanufaktur

Vor allem Fleischtiger kommen mit der Waldviertler Hausmannskost voll auf ihre Kosten. Für die Speisen wird dabei nur hochwertiges Fleisch von Kälbern, Rindern und Schweinen aus eigener Schlachtung verwendet. Geschmacklich kann das Essen auf jeden Fall punkten: Die eing’rexten Produkte schmecken wie versprochen wie frisch im Wirtshaus zubereitet und lassen Mikrowellen-Produkte und Auftau-Pizza alt aussehen.

Ein weiterer Pluspunkt: Die eing’rexten Speisen sind bei kühler Lagerung bis zu sechs Monate haltbar. Auch die Zubereitung gestaltet sich simpel. Die geschlossenen Gläser werden im heißen Wasserbad circa 20 Minuten erhitzt, anschließend einfach den Verschluss öffnen und die Lasche ziehen – fertig. Einige Speisen sind auch zum Kaltverzehr geeignet. Während der Aufwärmzeit kann man Beilagen wie Reis, Knödeln oder Nudeln zubereiten, diese sind bei den Gerichten nämlich nicht dabei.

Essen wie zu Omas Zeiten: Einrexen wird wieder modern

Was steckt hinter der neuen, alte Methode? Einrexen bedeutet soviel wie Einkochen. Dabei werden Lebensmittel durch Erhitzen und Luftabschluss konserviert, also haltbar gemacht. Vor allem Marmeladen werden oft eingerext, zu Omas Zeiten landeten aber auch schon diverse Speisen in den Gläsern.

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Falls man nun Geschmack an dem Angebot gefunden hat: Die Rexerei bietet ihre Produkte nicht nur im eigenen Online-Shop an, sondern auch in mehreren Partnershops vor Ort. In Wien sind die Produkte beispielsweise im Feinkostladen Fröhlich (1200, Hellwagstraße 16a) erhältlich, und auch ‘s Fachl (1010, Fleischmarkt 16 im Hof) führt das gesamte Sortiment.

Fazit: Ein feiner Waldviertler Gaumen wurde vom Angebot locker überzeugt und Fleischtiger kommen voll auf ihre Kosten. Die Gerichte können schnell und einfach zubereitet werden und sind somit die perfekte Alternative zu Pasta, Pizza & Co.

>> Weitere Infos zur ersten österreichischen Einrexmanufaktur “Die Rexerei” und alle Produkte gibt es hier

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