Erste Bilanz einen Monat nach der Parkpickerl-Ausweitung in Wien

Von Sarah van den Berg
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Seit dem 1. Oktober gibt es in Wien deutlich mehr Kurzparkzonen. Seit dem 1. Oktober gibt es in Wien deutlich mehr Kurzparkzonen. - © Vienna.at
Seit dem 1. Oktober ist die Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung in Wien in Kraft. Seitdem wurden in mehreren Fällen Autos von Pendlern beschädigt und es ist bereits von weiteren Ausweitungen der Kurzparkzonen die Rede. Eine erste Bilanz.

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Die Bezirke Meidling, Penzing, Ottakring und Hernals wurden in Teilen zur Kurzparkzone erklärt, der Bezirk Rudolfsheim-Fünfhaus komplett. Durch die Maßnahme erhoffte man sich im Allgemeinen “mehr Lebensqualität”, genauer mehr Parkplätze für Anrainer und weniger für Pendler, sowie eine Verbesserung der Feinstaubbelastung. Sollte letztere nicht nachgewiesen werden können, könnte es zusätzlich zur Einführung von Umweltzonen in Wien kommen. Diese könnten ein Fahrverbot für ältere Fahrzeuge mit sich bringen, noch ist nicht abschätzbar, wie viele Lenker in Wien betroffen wären und wo genau diese Zonen liegen würden.

Ausweitung der Pickerlzonen geplant

In Penzing, Ottakring und Hernals wurden geplante Ausweitungen schon offen angesprochen, während es von de Bezirksvorstehung in Meidling noch heißt, dass man “überlege”. Derzeit begrenzt in Ottakring die Sandleitengasse die Kurzparkzone, zu Beginn des kommenden Jahres könnte sie bis an die Savoyenstraße reichen. In Hernals sah man sich nach dieser Ankündigung anscheinend unter Zugzwang und beschloss ebenfalls eine Ausweitung der Kurzparkzone. Gerüchten zufolge könnte diese sogar bis zur Höhenstraße reichen.

Anzahl der Strafzettel geheimgehalten

Allein am ersten Tag der Ausweitung wurden in den fünf “Neo-Parkpickerl-Bezirken” 1.624 Strafzettel verteilt. Es ist davon auszugehen, dass die Weißkappler seitdem weiterhin viel Arbeit hatten. Die Anzahl der Strafzettel in den fünf Bezirken vom 1. bis 31. Oktober will die Pressestelle der Wiener Polizei auf Anfrage von VIENNA.AT nicht bekannt geben. Diese Zahl sei “nicht repräsentativ” und solle daher nicht veröffentlicht werden, heißt es.

Alle Informationen zum Parkpickerl in Wien finden Sie in unserem Special.
(SVA)



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