Ermittler fanden über 70 Leichen im Klein-LKW

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Das Ausmaß der Katastrophe ist größer als angenommen.
Das Ausmaß der Katastrophe ist größer als angenommen. - © APA/Roland Schlager
Die Flüchtlingskatastrophe auf der A4 forderte weit mehr Menschenleben als ursprünglich angenommen. Die Toten sollen später in die Gerichtsmedizin nach Wien überstellt werden.

Das am Donnerstag in Österreich bekannt gewordene Flüchtlingsdrama hat noch mehr Opfer gefordert, als ursprünglich befürchtet: In der Nacht auf Freitag wurden mehr als 70 Tote aus dem auf der Ostautobahn (A4) im Burgenland abgestellt gewesenen Lkw geborgen. Das sagte Innenministeriumssprecher Alexander Marakovits auf Anfrage der APA.

Die Bergung der Leichen hatte die ganze Nacht über gedauert. In der ehemaligen Veterinärgrenzdienststelle in Nickelsdorf verfüge man dazu laut Polizei über die notwendigen Voraussetzungen. Dort waren bis zu 20 Ermittler der Kriminalpolizei im Einsatz.

Sobald jene Ermittlungstätigkeiten, die an Ort und Stelle durchgeführt werden müssen, abgeschlossen seien, sollen die Toten in die Gerichtsmedizin nach Wien überstellt werden.

(APA, Red.)

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