Die Wiener werden immer mehr

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Die Zahl der Geburten ist in Wien im ersten Halbjahr 2005 gestiegen, während statistisch gesehen die Zahl der Sterbefälle annähernd gleich geblieben ist – Wiener sind aber Heiratsmuffel.

Damit setze sich der positive Trend des Vorjahres fort, als erstmals seit 1945 ein Geburtenüberschuss verzeichnet wurde, hieß es am Freitag in einer Rathausaussendung unter Verweis auf Daten der Statistik Austria.

So konnten die Geburten um 316 auf 8.013 (plus 4,1 Prozent) gesteigert werden. Sterbefälle waren 38 (minus 0,5 Prozent) weniger und damit insgesamt 8.149 zu verzeichnen. Berücksichtige man hier den Schalttag des Jahres 2004, blieben die Sterbefälle praktisch unverändert. Aber bereits 2004 hatte einen „außergewöhnlich starken Rückgang“ um 5,9 Prozent gebracht, hieß es.

Gesunken ist auch die Zahl der Eheschließungen. Im ersten Halbjahr 2005 wurden 4.813 Ehen zusammengeführt, was einem Rückgang von 7,4 Prozent entspricht. Einzig im Mai 2005 wurden mehr Ehen geschlossen als im Vergleichsmonat des Vorjahres: Hier habe das Datum 05.05.2005 seinen Niederschlag gefunden, so die Statistiker.

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