EL-Play-off: Rapid Wien feiert Torfestival in Trencin

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Treffer von Louis Schaub und Stefan Schwab sichern Rapid Wien den 4:0-Auswärtssieg im Play-off.
Treffer von Louis Schaub und Stefan Schwab sichern Rapid Wien den 4:0-Auswärtssieg im Play-off. - © APA
Am Donnerstagabend feierte Rapid Wien im Europa League-Play-Off gegen AS Trencin einen überlegenen 4:0-Auswärtssieg.

Mit einem 4:0-Auswärtssieg feierte Rapid Wien im Europa League-Play-off ein Torfestival beim slowakischen Meister. Zum Matchwinner vor nur 4.065 Zuschauern, darunter 2.000 Gäste-Fans, avancierte Rapids “Mister Europacup” Louis Schaub. Nach seinem Triplepack (32., 54., 83.) hält er bereits bei 15 Toren in 23 Europacupspielen. Außerdem durfte sich auch der auf der Zehnerposition überzeugende Stefan Schwab (73.) in die Schützenliste eintragen.

Torfestival gegen Trencin

Die in der slowakischen Meisterschaft nach fünf Runden nur auf Platz acht liegenden Gastgeber konnten vor der Pause nur in den ersten 20 Minuten halbwegs dagegenhalten. Doch auch da waren die Wiener schon das gefährlichere Team, traf doch Joelinton mit links die Stange (10.). Danach übernahmen die Gäste klar das Kommando und fanden Chance um Chance vor. Mario Pavelic schoss hauchdünn vorbei (21.), ein Joelinton-Abschluss wurde gerade noch abgeblockt (22.), und Philipp Schobesberger fehlte bei einem missglückten Heber (24.) sowie einem Abschluss aus guter Position (29.) die nötige Effizienz.

Louis Schaub traf für Rapid Wien im Play-off

Nach etwas mehr als einer halben Stunde konnten die Wiener aber sehr zur Freude der mitgereisten lautstarken 2.000 Anhänger den Bann brechen und erstmals jubeln. Nach Flanke von Ersatzkapitän Schwab köpfelte Schaub (32.) aus vier Metern ein. Eine höhere Führung wäre verdient gewesen, ein Joelinton-Schuss wurde aber von Goalie Adrian Chovan pariert, der Nachschuss in höchster Not in den Corner abgelenkt (35.). Zudem wurde ein Schobesberger-Kopfballtor wegen Abseits aberkannt (37.).

Zu Beginn der zweiten Hälfte machten die vor allem im Vergleich zu Rapids Drittrundengegner Torpedo Schodsina offensiv ausgerichteten Slowaken viel Dampf, kassierten aber ausgerechnet da das 0:2 (54.). Eine Murg-Ecke verlängerte der aufgerückte Christoph Schößwendter per Kopf, und Schaub vollendete aus kurzer Distanz ebenfalls mit Köpfchen.

Die Slowaken steckten nicht auf, ließen aber auf Kunstrasen die wenigen Chancen ungenützt und gaben den Wienern immer wieder Räume zum Kontern. Mit einem mustergültigen Heber krönte Schwab seine starke Leistung. Noch besser war nur Schaub, der in der 83. Minute auch noch zum dritten Mal traf und damit den höchsten Europacupauswärtssieg der Wiener seit elf Jahren fixierte.

Der Einzug in die Gruppenphase lohnt sich für Rapid auch finanziell, alleine an Startgeld gibt es 2,4 Millionen Euro. Ein Sieg ist dann 360.000 Euro Wert, ein Unentschieden 120.000 Euro.

(APA/Red)

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