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Donauinsel: Schwerpunktkontrollen von Insel-SOKO und Co. sollen friedliches Miteinander schaffen

Auf der Donauinsel lässt es sich herrlich ausspannen - Schwerpunktkontrollen sorgen dafür, dass das so bleibt Auf der Donauinsel lässt es sich herrlich ausspannen - Schwerpunktkontrollen sorgen dafür, dass das so bleibt - © APA/HERBERT PFARRHOFER
Viele Wienerinnen und Wiener fühlen sich an heißen Sommertagen reif für die Insel – und was läge da näher als die Donauinsel mit ihren vielseitigen Freizeitmöglichkeiten! Doch wo die Massen ihren unterschiedlichen Bedürfnissen frönen, bleiben Konflikte nicht aus. Schwerpunktkontrollen von Polizei, Inselservice und Waste Watchers. sollen dafür sorgen, dass alle Insel-Besucher sich an die Spielregeln halten.

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Das Donauinselfest ist vorbei – nun wird auf der Donauinsel eher gebadet, gesportelt und relaxt. Denn fürs Ausspannen ist die gut 21 Kilometer lange Insel besonders beim derzeitigen anhaltenden Schönwetter ideal.

Damit der Insel-Aufenthalt aber auch entspannend bleibt, hat sie Stadt Wien am Samstag den Startschuss für Schwerpunktkontrollen gegeben. Neben der städtischen Aufsichtstruppe “Waste-Watcher”, der Polizei und mobilen Insel-Service-Teams wurde auch eine achtköpfige Insel-Soko in das Wiener Freizeitparadies geschickt.

Damit sich Hundebesitzer, Radfahrer und Grillende vertragen

“Damit die Insel auch weiterhin das Top-Freizeitparadies bleibt, müssen sich alle Besucher – von den Hundebesitzern über die Radfahrer bis hin zu den Grillenden – an die Spielregeln halten. Diese werden auch konsequent kontrolliert – und so funktioniert das Miteinander auf der Insel viel besser”, so Umweltstadträtin Ulli Sima beim Auftakt der Schwerpunktkontrollen.

So sind ab sofort 10 Teams des Inselservice der MA 45 und über 30 WasteWatcher gemeinsam mit der Polizei auf der Insel unterwegs. “Die Wiener Polizei ist auch auf der Donauinsel für die Wienerinnen und Wiener da, um die Sicherheit bei den verschiedenen Freizeitvergnügungen zu gewährleisten” so Polizeipräsident Gerhard Pürstl.

Herausforderung für Donauinsel-Ordnungshüter

Treffen Hundebesitzer, Skater, Radfahrer, Schwimmer und Grillmeister aufeinander, bleiben Reibereien oft nicht lange aus. Deshalb sind die ganze Sommersaison über sind MitarbeiterInnen der Stadt Wien auf der Insel im Einsatz.Für die Ordnungshüter kein leichtes Unterfangen: Zu zweit radeln die zehn mobilen Insel-Teams das Areal entlang und legen dabei bis zu 100 Kilometer zurück.

Ihr Auftrag: Das Herrl auf Beißkorb- und Leinenpflicht des Hundes hinzuweisen oder die struppigen Vierbeiner im Fall des Falles auf ihren eigenen Hundebadestrand zu verweisen. Nebenbei achten die Stadt Wien-Mitarbeiter auf Sauberkeit und Ordnung, füllen Hundesackerlspender nach, melden widerrechtlich abgestellte Fahrzeuge, und weisen Grillfans zwischen Kotelett und Würstel auf die richtige Müllentsorgung hin.

Auch für Fragen rund um die Freizeitangebote stehen sie jederzeit zur Verfügung. Darüber hinaus verteilen sie kostenlose kleine Faltpläne zur Donauinsel im Hosentaschenformat. Die Inselinfo, ein 170 Quadratmeter großes Informationszentrum 350 Meter stromabwärts der Reichsbrücke (U1 Station Donauinsel), dient als Basisstation der Mitarbeiter des mobilen Inselservice. Dort sind sie auch telefonisch unter 01/4000-96500 erreichbar (Montag bis Freitag, 8 bis 16 Uhr, Mi und Fr bis 18 Uhr, Sa und So 12 bis 18 Uhr).

Sauberkeit wird auf der Insel groß geschrieben

Neben der Aufstockung der Insel-Teams und der neuen Insel-Soko wurde auch für mehr Sauberkeit und Hygiene gesorgt, wie es in einer Aussendung der Umweltstadträtin Ulli Sima (S) hieß. WC-Anlagen wurden saniert, die Reinigungsintervalle auf dreimal täglich verdichtet. Für die Müllentsorgung stehen  1.200 Betonringe und 400 Mistkübel mit Sackeinlage zur Verfügung, hieß es – Ausreden, dass man auf der Donauinsel keine Möglichkeit zur Müllentsorgung gefunden habe, gelten also nicht.

 
(apa/red)



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