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Dokus über Freud, Prater & Co. werden vom Filmfonds Wien gefördert

Die erste Folge in Spielfilmlänge von "Soko Donau" wir vom Filmfonds Wien gefördert.
Die erste Folge in Spielfilmlänge von "Soko Donau" wir vom Filmfonds Wien gefördert. ©APA (Sujet)
Fünf Dokumentationen über Wiener Institutionen, Persönlichkeiten und die Elektromusikszene sowie der ersten "Soko Donau"-Folge in Spielfilmlänge hat der Filmfonds Wien in der zweiten Tranche seiner Fernsehfilmförderung 2015 finanzielle Unterstützung zugesagt.

Die sechs von insgesamt 14 eingereichten Projekte erhalten Förderungen in Gesamthöhe von 366.700 Euro, wie am Donnerstag mitgeteilt wurde. Mehr als die Hälfte der Fördersumme (200.000 Euro) kommt der heimischen Krimi-Serie “Soko Donau/Wien” (Satel Film) zugute, die nach zehn Staffeln erstmals in Spielfilmlänge produziert wird. Das bewährte Team um Gregor Seberg, Stefan Jürgens und Lilian Klebow macht sich unter der Regie von Sascha Bigler nach einem Drehbuch von Stefan Brunner demnach abendfüllend auf die Jagd nach einem Serienmörder.

Filmfonds Wien: Dokus über Freud & Co. gefördert

Sigmund Freud, “wie man ihn noch nie gesehen hat”, will der französische Dokumentarfilmemacher David Teboul in seinem Porträt “Freud Intim” hervorbringen. In der Produktion der WildART Film werde der Wiener Psychoanalytiker anhand privater und beruflicher Korrespondenz als “ehrgeiziger und leidenschaftlicher Mann, Vater und Erforscher der Psyche” porträtiert, wie es in einer Aussendung heißt. Weniger ein Begriff ist die Politikerin und Gewerkschafterin Käthe Leichter, einer der Vorreiterinnen der modernen Frauenbewegung, der Helene Maimann mit “Käthe Leichter – Eine Frau wie diese” (Dor Film) ein filmisches Denkmal setzt.

Dem altehrwürdigen “Hotel Sacher” (Nikolaus Geyrhalter Film) und seiner Geschichte widmet sich Beate Thalberg, während Thomas Rilk Wiens einzigartigen Vergnügungspark in “Wiener Prater” porträtiert. Einer ganzen Szene, jener der Wiener Elektromusik der 90er-Jahre um Kruder & Dorfmeister, Patrick Pulsinger und anderen, nehmen sich Barbara Weissenbeck und Gerald Bensch an. Sie bringen mit “Out of Vienna” ein Stück “österreichische Musikgeschichte nahe, das noch immer lebendig ist”.

(APA/Red)

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