Die Stimmen zum Spiel: SK Sturm Graz gegen SK Rapid Wien

Das sind die Stimmen zum Bundesliga-Spiel SK Sturm Graz gegen SK Rapid Wien.
Das sind die Stimmen zum Bundesliga-Spiel SK Sturm Graz gegen SK Rapid Wien. - © APA
Selten hat ein Remis in der Fußball-Bundesliga so viel Energie freigesetzt. Rapid Wien hat am Sonntag mit einem 2:2 im Schlager bei Sturm Graz noch einmal Moral für das Champions-League-Play-off gegen Schachtar Donezk getankt.

Nach einem 0:2-Pausenrückstand holten die Hütteldorfer am Sonntag in der fünften Runde der Fußball-Bundesliga noch einen Punkt nach Hause. Für Diskussionen sorgte vor allem die Schiedsrichterleistung. Den gepfiffenen Elfmeter hätte es nicht geben dürfen. Die Hütteldorfer gehen am Mittwoch (20.45 Uhr/live ORF eins) mit einer Serie von 17 Pflichtspielen ohne Niederlage in das Hinspiel gegen die Ukrainer im Ernst-Happel-Stadion.

Die Meinungen zum Spiel Sturm Graz gegen Rapid Wien

Franco Foda (Sturm-Trainer): “Wir haben ein Topspiel gesehen von beiden Mannschaften – mit vielen Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. Es war alles dabei, was ein Spitzenspiel beinhalten muss. Wenn man 2:0 führt, ist man schon enttäuscht nach dem Spiel. Wir haben es versäumt in der zweiten Hälfte, da waren wir zu passiv. Das war schon beim WAC (2:0/Anm.) so, da wurden wir aber nicht bestraft. Heute wurden wir für unsere Passivität bestraft. Wir müssen einfach lernen, dass man auch nach einer 2:0-Führung noch nach vorne verteidigen muss. So ist es eben, Rapid ist immer im Spiel.”

Donis Avdijaj (Sturm-Torschütze): “Man muss gestehen: Rapid hat in der zweiten Hälfte gut Fußball gespielt. Vorne hätten wir eventuell mehr Druck machen müssen. Wenn wir zur Halbzeit 2:0 vorne liegen, müssen wir die drei Punkte zu Hause lassen. Wir müssen analysieren und schauen, was wir falsch gemacht haben. Ich denke, dass wir heute damit leben müssen. Rapid hat in der zweiten Hälfte super Fußball gespielt.”

Zoran Barisic (Rapid-Trainer): “Speziell nach dem 0:2 in der ersten Hälfte ist es ein gewonnener Punkt. Das ist das Resultat, das dabei herausschaut, wenn man den Glauben an sich selbst nie verliert. Ich habe auch in einigen Mannschaften gespielt, aber diese Mentalität einer Mannschaft ist schon einzigartig. Kompliment an die Moral meiner Mannschaft. Wir haben gegen eine sehr gute Mannschaft gespielt. Es war aber auch nicht notwendig, 0:2 in Rückstand zu liegen. Fehler passieren eben. Wir haben dann 45 Minuten Zeit gehabt, das Ergebnis zu reparieren. Das ist uns dann Gott sei Dank gelungen.”

(APA/Red)

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