Die “Highlights” im Wiener Baustellensommer

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Der Sommer in Wien bietet wieder einige "Highlights" an Bauarbeiten.
Der Sommer in Wien bietet wieder einige "Highlights" an Bauarbeiten. - © bilderbox.com (Sujet)
Sechs “Highlights” stehen im heurigen Baustellensommer in Wien am Programm: Betroffen sind u.a. Gürtelabschnitte, die Kreuzungsplateaus Währinger Straße/Spitalgasse und Triester Straße/Wienerbergstraße, sowie die Wattgasse.

“Dieses Jahr steht im Zeichen anderer Großbaustellen der Asfinag und der Wiener Linien. Das hat uns vor große Herausforderungen gestellt”, sagte Lenz. Daher werde ein reduziertes Programm gefahren und eine Reihe von Baustellen in den Herbst verlegt. Zu Staus wird es vor allem am Gürtel und der Wienerbergstraße kommen.

Insgesamt 12.718 Baustellen in Wien

Insgesamt werden 12.718 Baustellen abgewickelt, wobei da auch “jeder Sandhaufen auf einer Parkspur” eingerechnet wurde, so Lenz. Insgesamt wird an 403 verkehrsrelevanten Projekten gearbeitet, wobei sechs davon als “Highlights” eingestuft werden. Die voraussichtlichen Gesamtinvestitionen ins Wiener Straßennetz belaufen sich heuer auf rund 140 Millionen Euro.

Zu Staus wird es Ende Juni vor allem am Gürtel kommen: Dieses Jahr ist der äußere Neubaugürtel mit der Erneuerung des Wasserrohrnetzes an der Reihe. Mit dem Bau muss bereits vor den Sommerferien begonnen werden. Zwei Wochen vor Schulende wird ein Fahrstreifen im Abschnitt Gablenzgasse bis Goldschlagstraße gesperrt, in der letzten Juniwochen dann zwei Fahrstreifen. “Wir sind uns bewusst, dass das zu Problemen führen wird, aber es wäre sich anders nicht ausgegangen”, sagte Lenz.

Auch der Neubau der Kreuzung Wienerbergstraße/Triester Straße ist “keine Kleinigkeit”, wie Lenz betonte. Hier werde es ebenfalls zu Staus kommen. Die gesamte Kreuzung wird betoniert.

Großprojekte in Wiens Straßenverkehr

Ein weiteres Großprojekt ist der Kreuzungsbereich Währinger Straße/Nußdorfer Straße/Spitalgasse. Dieser Streckenabschnitt ist mit fünf Straßenbahnlinien der am stärksten befahrene im Wiener Straßenbahnnetz und muss wegen der großen Belastung erneuert werden. Für die Fahrgäste der Linien 37, 38, 40, 41 und 42 werde es aber zu keinen Einschränkungen kommen, so Lenz.

Ebenfalls saniert und umgebaut wird die Wattgasse zwischen Hernalser Hauptstraße und Geblergasse, wodurch es zu Umleitungen kommen wird. Auch der Hauptbahnhof steht dieses Jahr mit einer Reihe von Bauvorhaben wieder im Fokus, allerdings weniger mit Verkehrs- als mit Gestaltungsmaßnahmen. So wird etwa der Vorplatz im Bereich der Favoritenstraße mit Bänken und Bepflanzung neu gestaltet. “Es soll ein Ort der Kommunikation werden”, sagte Lenz.

Kleine Bauarbeiten mit großen Auswirkungen

Als “kleine Baustelle mit großen Auswirkungen” beschrieb Lenz den Neubau des Radwegs am Getreidemarkt. Damit werde ein wichtiger Lückenschluss im Radverkehrsnetz vollzogen. Außerdem wird im Rahmen der Baustelle der Vorplatz des Naschmarkts umgestaltet und entrümpelt.

Um Staus zu vermeiden und die Bevölkerung zu informieren, kommt nach ihrer Premiere im Vorjahr erneut die “Baustellen Wien”-App zum Einsatz, die alle Informationen zu den verkehrsrelevanten Baustellen liefert.

Abgesehen von den Baustellen, für die die Stadt zuständig ist, gibt es einige große Vorhaben seitens der Asfinag, die bereits Ende 2015 bekanntgegeben worden waren. Die Sanierung der Südosttangente (A23) wird heuer auf insgesamt fünf Baustellen fortgesetzt. Abseits der Tangente steht außerdem die Sanierung des Kaisermühlentunnels auf der Donauuferautobahn (A22) am Programm.

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(apa/red)

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