Die Blütenpracht der Wiener Naturdenkmäler

Akt.:
Ein Wiener Trauerschnurbaum in voller Blüte.
Ein Wiener Trauerschnurbaum in voller Blüte. - © MA 22
Wer die unter Schutz stehenden Trauerschnurbäume in voller Blütenpracht bewundern möchte, sollte sich beeilen, denn das Schauspiel der Natur ist nur von kurzer Dauer.

Die besonderen Bäume sind am Pius Parsch Platz vor der Kirche St. Jakob in Wien-Floridsdorf und gegenüber der Klenaugasse 2 in Wien-Donaustadt zu finden. Der Schnurbaum (Sophora japonica), auch Sophore, Perlschnurbaum, Pagodenbaum und Japanischer Schnurbaum genannt, obwohl er aus Korea und China abstammt ist mit seiner späten Blüte mitten im Hochsommer (Ende Juli, Anfang August) eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen, Hummeln und andere Insekten. Typisch für den Baum sind die unregelmäßigen, gedrehten Äste und die runde Krone. Wer die Blütenzeit verpasst hat, kann im späten Herbst das nächste Naturschauspiel mit der Verfärbung der Blätter betrachten. Das Laub treibt erst spät aus, bleibt dafür aber bis in den November erhalten.

Der Weg zum Wiener Naturdenkmal

Naturgebilde können von der Naturschutzbehörde der Wiener Umweltschutzabteilung MA 22 zum Naturdenkmal erklärt werden, wenn sie wegen ihrer wissenschaftlichen oder kulturellen Bedeutung, wegen ihrer Eigenart oder Seltenheit, wegen ihrer besonderen Ausprägung oder wegen ihrer besonderen Funktion für den Landschaftshaushalt erhaltungswürdig sind. Naturdenkmäler können neben Bäumen auch seltene Tier- oder Pflanzenarten, Tier- oder Pflanzengemeinschaften, Quellen, sonstige Oberflächengewässer, Felsbildungen, ergeschichtliche Aufschlüsse oder Erscheinungsformen sein.

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