Burgenländer vorzeitig aus Haft in Kairo entlassen: Rückkehr nach Österreich

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Hannes F. wurde im ägyptischen Kairo zu sieben Jahren Haft verurteilt.
Hannes F. wurde im ägyptischen Kairo zu sieben Jahren Haft verurteilt. - © APA
Wegen Waffenschmuggels wurde der Burgenländer Hannes F. im März 2013 zu sieben Jahren Haft im ägyptischen Kairo verurteilt. Der 36-Jährige ist nun vorzeitig aus der Haft entlassen worden und kehrt nach Angaben des Außenministeriums am heutigen Dienstag nach Österreich zurück.

F., der sich mit einer Sicherheitsfirma selbstständig gemacht hatte, war am 2. November 2011 bei seiner Ankunft auf dem Flughafen Kairo festgenommen worden. Er war mit vier deklarierten Gewehren und 200 Stück Munition für seinen ersten großen Auftrag nach Ägypten gereist, bei dem es um die Bewachung eines Schiffstransports ging.

In Ägypten inhaftierter Burgenländer: “Völlig erschöpft”

Da Hannes F. völlig erschöpft sei und sich in einem emotionalen Ausnahmezustand befinde, möchte er heute nicht mit Medienvertretern sprechen und bitte um die Achtung seiner Privatsphäre. Das sagte ein Vertrauter des Burgenländers vor dessen Ankunft am Flughafen Wien-Schwechat am Nachmittag.

Das Interesse der Medien an seiner Person verstehe der 36-Jährige, sagte der Sprecher. Er ersuche aber um etwas Geduld, ehe er sich gegenüber Journalisten äußern werde. Der größte Wunsch von Hannes F. sei es, zuerst seine Frau und sein Kind in die Arme zu nehmen. Dann wolle er möglichst bald duschen – das erste Mal seit fünf Tagen, wie der Sprecher sagte.

(apa/Red)

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