Bundesliga: Rapid Wien erzielt gegen WAC den sechsten Heimsieg en suite

Jubel nach dem 2:0 durch Stefan Schwab (Rapid/2.v.l.) am Samstag beim Spiel gegen den WAC
Jubel nach dem 2:0 durch Stefan Schwab (Rapid/2.v.l.) am Samstag beim Spiel gegen den WAC - © APA
Der SK Rapid Wien bleibt erster Verfolger von Titelverteidiger Red Bull Salzburg in der Fußball-Bundesliga. Die Hütteldorfer feierten am Samstagabend im Happel-Stadion mit einem 4:1 (2:0) über den Tabellenfünften WAC den bereits sechsten Heimsieg in Serie.

Somit liegen sie weiter sechs Zähler hinter den “Bullen”, die bereits am Nachmittag mit einem 3:1-Heimsieg über die Wiener Austria vorgelegt hatten.

Vier Tore für Rapid Wien

Die Rapid-Tore erzielten Philipp Schobesberger (13.), Stefan Schwab (15.) und Robert Beric (64., 86.), der nach seinem Doppelpack bereits bei 19 Liga-Treffern hält. Das WAC-Ehrentor besorgte Jacobo (67.) aus einem Elfmeter, den Schlussmann Marko Maric mit einem Foul an Silvio verursacht hatte. Der 19-jährige Kroate vertrat Rapid-Stammkeeper Jan Novota, der nach einer Erkrankung noch geschont wurde. Der nun schon seit acht Auswärtspartien sieglose WAC hat bereits am Dienstagabend (18.00 Uhr/live ATV) mit Heimvorteil im Cup-Viertelfinale die Chance zur Revanche an den Rapidlern, die am Sonntag in einer Woche Salzburg zum Liga-Schlager empfangen.

WAC erlitt in Wien eine Niederlage

Die Gäste aus Kärnten begannen gut, so prüfte Hüttenbrenner erstmals Maric (9./Abwehr in den Corner). Doch ein kapitaler Abwehrschnitzer von Wernitznig, der einen Schwab-Fehlpass genau in den Lauf von Schobesberger spielte, leitete die Niederlage der Wolfsberger ein. Der 21-jährige Rapid-Mittelfeldspieler nahm dieses Geschenk an, indem er Tormann Kofler umkurvte und sein zweites Saisontor erzielte.

Zwei Minuten später war es dem Einsatz von Schobesberger zu verdanken, dass ein Abpraller bei Schwab landete, der aus rund 20 Metern wuchtig genau ins Eck zum 2:0 traf. Es war das vierte Saisontor des 24-Jährigen. Unmittelbar nach diesem Treffer wurde WAC-Trainer Dietmar Kühbauer an seinem 44. Geburtstag von Schiedsrichter Alexander Harkam wegen zu lauter Kritik auf die Tribüne verbannt.

Hütteldorfer verwalteten Vorsprung

Kurz nach der Pause hätte das Match noch einmal spannend werden können, doch Seebacher schoss den Ball nach einer Wernitznig-Flanke aus kürzester Distanz weit über das Tor (47.). Rapid verlegte sich in Hälfte zwei auf das Verwalten des Vorsprungs und lauerte auf Konter – mit Erfolg, denn Robert Beric vollendete nach einem schnellen Gegenstoß über “Edeljoker” Hofmann (ab 57. Minute im Einsatz) und Schwab zum vorentscheidenden 3:0.

Wenig später kam Maric im Strafraum gegen den heranstürmenden Silvio zu spät. Referee Harkam zeigte sofort auf den Elferpunkt, ließ aber die Rote Karte stecken, zeigte nicht einmal Gelb. Der Spanier Jacobo ließ sich diese Chance nicht entgehen und erzielte sein viertes Saisontor, mit dem Rapids Zu-Null-Siegserie in Heimspielen nach fünf Partien endete. Danach scheiterte Alar aus abseitsverdächtiger Situation an WAC-Tormann Dobnik, der in der Pause für den verletzten Kofler eingewechselt worden war (71.). Auf der Gegenseite entschärfte Maric einen Wernitznig-Fernschuss (72.).

Finish des Bundesliga-Spiels

Den Schlusspunkt setzte Beric, der den Ball nach Hofmann-Idealpass mit einem gefühlvollen Lupfer in die Maschen beförderte. Im Finish kam Armin Mujakic, der in Minute 87 für Alar eingewechselt wurde, noch zu seinem Bundesliga-Debüt. Außerdem gab es einen Linienrichter-Tausch, der vierte Offizielle Christian Dintar ersetzte in den Schlussminuten den verletzten Richard Hübler an der Seitenlinie.

(apa/red)

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