Brutaler Überfall auf Ehepaar in Traiskirchen

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Ein Ehepaar wurde im eigenen Haus in Traiskirchen überfallen und brutal traktiert
Ein Ehepaar wurde im eigenen Haus in Traiskirchen überfallen und brutal traktiert - © AP Photo/Ronald Zak
In der Nacht auf Dienstag wurde ein älteres Ehepaar in seinem Wohnhaus in Traiskirchen überfallen. Die Täter waren schwer bewaffnet, gingen äußerst brutal vor und verletzten den 75-jährigen Mann schwer. Er  musste notoperiert werden.

Ein wahres Horror-Erlebnis hatte ein älteres Ehepaar in der Nacht auf Dienstag: Die beiden wurden in ihrem Wohnhaus in Traiskirchen brutal überfallen.

Pensionist mit Messerstichen schwer verletzt

Der Mann (75) wurde dabei durch Hieb-, Stich- und Schnittwunden an Kopf und Armen schwer verletzt, teilte Oberst Franz Polzer, Chef des NÖ Landeskriminalamts (LKA) mit. Auch die 77 Jahre alte Frau dürfte leichte Verletzungen erlitten haben. Die zwei unbekannten Täter entkamen.

Die Männer waren kurz nach 1:00 Uhr in das Haus eingedrungen. Ersten Angaben zufolge sei der Besitzer durch Geräusche geweckt worden, habe sich mit einem Messer und einer Gaspistole bewaffnet und sei den Unbekannten, die vermutlich mit einem Elektroschocker und einer Eisenstange bewaffnet waren, entgegengetreten. Daraufhin sei es zu einer Auseinandersetzung gekommen, bei der die Räuber dem Mann sein Messer weggenommen und es gegen ihn eingesetzt haben sollen, so Polzer.

Frau in Traiskirchn ebenfalls verletzt

Danach knebelten und fesselten die Kriminellen die Frau, durchsuchten das Haus und flüchteten. Der schwer verletzte 75-Jährige konnte noch selbst die Polizei verständigen, musste aber im Spital operiert werden. Ob Lebensgefahr bestehe, wisse er nicht, meinte der LKA-Chef. Auch die Frau wurde ins Spital eingeliefert, ihre Verletzungen dürften aber weniger schlimm sein.

Eine Sofortfahndung verlief negativ. Was die Räuber aus dem Haus mitgehen ließen, sei noch Gegenstand von Ermittlungen. Auch sonst habe man noch kaum Anhaltspunkte zu den Tätern, außer dass sie groß gewachsen sein und eine fremde Sprache gesprochen haben sollen, hieß es zu den Räubern von Traiskirchen.

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