Beim Cup-Finale soll der neue Austria-Trainer schon auf der Tribüne sitzen

Franz Wohlfahrt sucht einen neuen Trainer für die Wiener Austria.
Franz Wohlfahrt sucht einen neuen Trainer für die Wiener Austria. - © APA
Bereits beim Cup-Finale am 3. Juni soll der neue Austria-Trainer auf der Tribüne sitzen. Sportdirektor Franz Wohlfahrt ist derzeit viel unterwegs, in der zweiten Mai-Hälfte will er den neuen Trainer präsentieren.

Interimscoach Andreas Ogris wird auch im Fall eines möglichen Cupsieges nicht zur Dauerlösung. Das bestätigte Wirtschaftsvorstand Markus Kraetschmer am Donnerstag in einer Pressekonferenz. “Andi Ogris ist wichtig für den Club. Aber wir sehen ihn in einer anderen Funktion als der des Cheftrainers”, sagte Kraetschmer über den früheren Amateure-Coach, der nach der Trennung von Gerald Baumgartner im März bis Saisonende eingesprungen ist.

Lob für Andreas Ogris

Andi Ogris hat uns in einer schwierigen Situation unterstützt. Das war keine leichte Aufgabe”, erinnerte Kraetschmer nach dem gewonnenen Cup-Halbfinale gegen den WAC (3:0). “Heute strahlen die Gesichter.” Mit einem Finalsieg gegen Favorit Salzburg könnten die Violetten doch noch in den Europacup einziehen. Drei Tage davor geht es in der letzten Liga-Runde am 31. Mai ebenfalls gegen die Salzburger.

Neuer Austria-Trainer steht noch nicht fest

Bis dahin soll auch der künftige Austria-Trainer feststehen. “Das ist wahrscheinlich unsere wichtigste Personalentscheidung diesen Sommer. Daher geben wir uns Zeit”, erklärte Kraetschmer. Wohlfahrt war auch am Donnerstag unterwegs, um mögliche Kandidaten auszuloten. Kraetschmer: “Er sammelt im Moment viele Kilometer und Bonusmeilen.” Der Zeitplan ist bereits bekannt. “Bis Mitte Mai wollen wir die Grundsatzentscheidung getroffen haben, sodass wir in der zweiten Mai-Hälfte alles unter Dach und Fach haben”, sagte Kraetschmer. Laut dem AG-Vorstand sollte der neue Trainer seinem zukünftigen Team beim Cup-Finale bereits auf die Beine schauen – “so es Zeit und Vertragssituation erlauben”.

Mögliche Kandidaten für den Posten

Eine Liste von zwischenzeitlich bis zu 40 Kandidaten hat Wohlfahrt mittlerweile wieder deutlich verkleinert. Der neue Chefcoach soll auch in die Kaderplanung entscheidend miteingebunden werden. Selbst die Zahlung einer Ablöse sei für den Wunschtrainer kein Hindernis. Kraetschmer: “Wenn wir von einer Person überzeugt sind, wäre das, wenn es die Situation erfordert, kein Ausschließungsgrund.” (APA)

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