Bayern-Spieler werfen sich zum Oktoberfest in Lederhosen und Janker

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Die ausgelassene Stimmung beim traditionellen Foto-Shooting war wie ein Gegenpol zu einigem Ärger der letzten Tage.

Kaum ein Kleidungsstück wird so sehr mit Bayern in Verbindung gebracht wie die Lederhose. Dazu noch ein Weißbier und fertig ist der Freistaat-Prototyp. Dem kann sich auch der FC Bayern München nicht entziehen. Auch wenn sich einige Spieler, wie Niklas Süle, beim traditionellen Foto-Shooting zum Oktoberfest noch an den neuen “Look” gewöhnen mussten. “Ganz wohl fühle ich mich nicht in der Tracht. Ich war einmal bereits auf dem Oktoberfest. Da war es eigentlich auch ganz amüsant, aber ich denke hier mit der Mannschaft wird das ganz cool”.

Neuer hofft auf positive ImpulseDie gelöste Stimmung passt eigentlich gar nicht recht zu den Ereignissen der letzten Tage auf dem Platz. Skandalinterviews, Wechselärger, Kritik aus den eigenen Reihen, es gibt viele Baustellen, an denen das Management des Traditionsklubs herumwerkeln muss. Das geht auch an den Spielern nicht spurlos vorbei. Torwart Manuel Neuer, der seit dieser Saison Mannschaftskapitän ist, hofft auf positive Impulse. “Jetzt ist es natürlich so, dass wir schon über das eine oder andere gesprochen haben, und wenn man dann auf dem Oktoberfest ist, dann kann man auch über nettere Dinge oder über eine positive Stimmung hoffentlich dann auch zurückblicken.”

RSC Anderlecht mit 3:0 geschlagen

Grund zur Freude hätten die Bayern eigentlich nach dem Sieg gegen den RSC Anderlecht. Das Team von Trainer Carlo Ancelotti hatte den 34-fachen belgischen Meister im Champions-League-Spiel am Dienstag mit 3:0 geschlagen. Neuer übte dennoch Manöverkritik. “Da fehlt uns vielleicht auch ein bisschen die Kompaktheit in den Situationen – wenn wir weit auseinandergezogen sind”, sagte der Torwartstar. “Klar, du hast es auch im Kopf, wenn du in Überzahl spielst, dass du erstmal auf das zweite oder dritte Tor gehen willst und dann vernachlässigst du vielleicht auch ein bisschen die Defensivarbeit.”

“Auf die Dinge auf dem Platz konzentrieren”

Thomas Müller, der am Mittwoch seinen 28. Geburtstag feierte, hält nicht viel davon, immer wieder auf den Problemen rumzureiten. “Der FC Bayern ist ein Verein, der polarisiert, und da versucht man natürlich auch immer ein bisschen Unruhe reinzubekommen. Aktuell haben wir schon genug Unruhe. Wir sollten uns, wie Arjen auch schon gesagt hat, auf die Dinge auf dem Platz konzentrieren und wenn wir Erfolg haben, dann können wir auch wieder über andere Dinge reden.”

Oktoberfest eröffnet am Samstag

Zum Beispiel über das Oktoberfest, das am Samstag in München eröffnet wird.

(Reuters)

 

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