Bald-Bürgermeister Ludwig traf ungarischen Botschafter in Wien

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Laut Ludwig sei das Video des Ungarischen Ministers Lazar "schlichtweg falsch"
Laut Ludwig sei das Video des Ungarischen Ministers Lazar "schlichtweg falsch" - © APA/GEORG HOCHMUTH
Zwischen dem Wiener SPÖ-Chef und künftigen Bürgermeister Michael Ludwig und dem ungarischen Botschafter in Wien kam es nach dem Facebook-Video des ungarischen Ministers Lazar zu einem Treffen. Dieses verlief “sehr freundschaftlich”.

Ludwig sprach am Donnerstag in der Stellungnahme von einer “Privatmeinung eines Politikers im Wahlkampf”, die auf sein volles Unverständnis stoße: “Die Darstellung richtet sich von selbst.” Selbst wenn man die Absicht habe, Wien und Wien-Favoriten als schmutzige Stadt darzustellen, so sei es mit dem Video ganz offensichtlich nicht gelungen: “Das einzige, was das Erscheinungsbild getrübt hatte, war das schlechte Wetter.”

Weiterhin Partnerschaft mit Ungarn

Auch die Ungarn wüssten die Qualitäten Wiens zu schätzen, zeigte sich Ludwig überzeugt: “Dessen ungeachtet habe ich ein starkes Interesse, weiterhin in gutem Einvernehmen mit Ungarn und besondere auch mit Budapest zu stehen. Uns verbindet so viel. Wir pflegen seit vielen Jahrzehnten eine Partnerschaft.”

Im Gespräch mit dem ungarischen Botschafter hätte beide Seiten das gute Einvernehmen unterstrichen: “Wir planen auch in Zukunft im Rahmen der Donauraumstrategie und auch auf Basis des Kooperationsabkommens Wien-Budapest gemeinsam an einem Strang zu ziehen und Projekte zu verwirklichen.”

(APA/red)

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