Badeunfall im Neusiedler See: Elfjähriges Mädchen in Lebensgefahr

Eine Elfjährige schwebt nach einem Badeunfall in Lebensgefahr.
Eine Elfjährige schwebt nach einem Badeunfall in Lebensgefahr. - © pixabay.com/tuku (Sujet)
Am Sonntagnachmittag verunglückte ein elfjähriges Mädchen im Neusiedler See, nachdem es seine Schwimmhilfe verloren hatte. Das Kind musste vor Ort reanimiert werden, es befand sich am Montag noch in Lebensgefahr.

Ein im Bezirk Wiener Neustadt wohnendes Mädchen aus Afghanistan (11) hatte am Sonntagnachmittag mit zwei erwachsenen Begleitpersonen einen Badeausflug in das Seebad Breitenbrunn gemacht. Nach einem Badeunfall im Neusiedler See musste das Kind reanimiert werden.

Das Kind war mit einer sogenannten Schwimmnudel als Auftriebshilfe im Wasser des Seebads Breitenbrunn. Gegen 15.15 Uhr dürfte es wegen einer plötzlich vorbeischwimmenden Schlange erschrocken sein und die Schwimmhilfe verloren haben. Das Mädchen versuchte, zu einer Ausstiegsleiter zu gelangen, ging aber unter.

Mädchen (11) schwebt nach Badeunfall in Lebensgefahr

Badegäste sprangen ins Wasser und suchten nach dem Kind. Ein 52-jähriger Wiener ertastete die Elfjährige mit den Füßen in rund eineinhalb Meter Tiefe. Er zog sie sofort aus dem Wasser und begann mit der Wiederbelebung. Ein kurz danach eintreffender Arzt und ein First Responder stabilisierten das Kind laut Polizei. Das reanimierte Kind wurde mit dem Notarzthubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Die Polizei schloss Fremdverschulden vorerst aus. Details zu den Begleitpersonen wurden nicht bekanntgegeben, es handelte sich aber nicht um die Eltern des Mädchens.

(APA/Red)

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