Aufreger im Abstiegskampf: Admira wittert “Betrug”

Admira-Coach Kühbauer über Referee verärgert
Admira-Coach Kühbauer über Referee verärgert
Der Kampf gegen den Abstieg in der Fußball-Bundesliga hat schon zum Frühjahresauftakt am Samstag für den ersten Aufreger gesorgt. Admira-Trainer Didi Kühbauer witterte nach der 1:2-Pleite gegen Wiener Neustadt “Betrug”. Während die Blau-Weißen nach dem Erfolg im Nachzügler-Duell jubelten, fielen die Südstädter erstmals in dieser Saison auf den vorletzten Platz zurück.


Am Tabellenende zeigte Wacker Innsbruck hingegen wenig Ambitionen, die Rote Laterne bald abzugeben. Beim 0:3 in Ried zeigten den Tirolern trotz einer einstündigen nummerischen Überlegenheit zum Ärger von Roland Kirchler sehr wenig. “Die Spieler müssen aufwachen und erkennen, dass wir im Abstiegskampf stehen”, gab der Trainer der Innsbrucker nach der 15. Saisonniederlage zu Protokoll.

Die Schlüsselszene in Maria Enzersdorf ereignete sich in der 47. Minute. Wiener Neustadts Dominik Hofbauer segelte im Strafraum der Admira, ohne getroffen zu werden, durch die Luft, Schiedsrichter Manfred Krassnitzer wertete die Schwalbe als Elfmeter. Peter Hlinka erzielte den Ausgleich, Dario Tadic traf gegen unsortierte Admiraner nur zwei Minuten später zur Entscheidung. Die Admira liegt damit nach nur einem Punkt aus den jüngsten zehn Spielen weiter nur einen Zähler vor Wacker, Wr. Neustadt hat als Achter nun drei Punkte Vorsprung auf das Schlusslicht.

Die Fehleinschätzung von Krassnitzer brachte Kühbauer auf die Palme. Zunächst um Fassung ringend, legte der mit Unparteiischen des öfteren auf Kriegsfuß stehende Coach der Südstädter los. “Es tut mir leid für meine Mannschaft. Wenn man den Ausgleichstreffer sieht: Das ist Betrug, was da passiert ist”, meinte der Ex-Internationale im “Sky”-Interview. Der 45-jährige Kärntner Krassnitzer habe sein Team ohnedies bereits in der Vergangenheit mehrmals benachteiligt: “Das sind Schiedsrichter, die das letzte Jahr am Werk sind und einen Club zusammenhauen wollen.”

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