51. Super Bowl: Die besten TV-Spots zum Sportevent der Superlative

Von Christoph Stachowetz
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Die besten TV-Spots beim 51. Super Bowl
Die besten TV-Spots beim 51. Super Bowl - © Constantin Film / Kia / Squarespace
An diesem Sonntag, den 5. Februar 2017, treffen die Mannschaften der New England Patriots auf die Atlanta Falcons beim 51. Super Bowl und Millionen von Zusehern werden das NFL-Finale vor den TV-Geräten miterleben. Das die Kosten von TV-Werbung da natürlich entsprechend sind, steht außer Frage.

Jedes Jahr rittern finanziell gut aufgestellte Firmen um wertvolle Sendeminuten für ihre Produkte (30 Sekunden kosteten 2016 rekordverdächtige 5 Millionen US-Dollar), alljährlich darf man sich als Zuseher daher auf hochkarätig besetzte und im besten Fall auch kreative Spots freuen. Die erste Videos sind bereits über diverse Kanäle verbreitet worden, eine Auflistung der Besten ist hier zu finden.

Ghost in the Shell

An Publicity mangelt es der Realverfilmung eines der bedeutendsten Anime-Klassiker aller bisherigen Zeiten nicht: “Ghost in the Shell” konnte mit der Ankündigung, das Scarlett Johansson die Hauptrolle übernehmen wird, einige Kritik seitens der Besetzung (Stichwort: whitewashing) auf sich ziehen. Der Film kommt dennoch, Michael Pitt, Pilou Asbaek, Takeshi Kitano und Juliette Binoche sind auch dabei. Und der neue Super Bowl-Trailer macht doch schon mal guten Eindruck.

Mercedes-AMG

Sakrileg! Peter “Easy Rider” schwingt sich nicht wie im legendäre Road Movie in den Sattel seines Choppers, sondern in den Ledersitz eines Mercedes Roadster. Nun, immerhin hat man gleich Steppenwolfs “Born to be Wild” integriert, auch die Macher des Spots stimmen milde: Joel und Ethan Coen (“No Country for Old Men”, “Fargo”).

Budweiser

Wie politisch aufgeladen sogar eine Bier-Werbung sein kann, führt Anheuser-Busch mit seinem neuen Budweiser-Spot vor. Die Reise eines Immigranten ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist hinsichtlich des Einreiseverbots von US-Präsident Trump natürlich besonders heikel – kaum verwunderlich also, wenn sich hochrangige US-Politiker gleich mal dahingehend zu Wort melden. Prost.

T-Mobile

Von Drake zu Bieber: T-Mobile fährt erneut die schweren Popmusik-Geschütze aus, auch wenn die Teenie-Ikone doch bedeutend weniger Charme vorzuweisen hat. Sie hätten einfach Rob Gronkowski selbst für den Spot als Moderator nutzen sollen, stellt der Mann doch nicht nur physisch alle Anwesenden in den Schatten.

Nintendo

Videospielgigant Nintendo wagt sich passend zum Start ihrer neuen Konsole, die “Switch”, erstmals ins hart umkämpfte Werbeumfeld des Super Bowls. Das dürfte auch bitter notwendig sein, ist doch das neue Hybrid-Spielgerät wie schon die Wii oder Wii U zuvor ein überaus eigenwilliges Produkt, an dem nun die Zukunft der Hardware-Herstellung des Konzern hängen dürfte.

Kia

Die Komikerin Melissa McCarthy ist immer für einen Lacher gut, sogar wenn es sich um so Banalitäten wie eine Fahrzeughersteller-Werbespot handelt. Gerade jener von Kia profitiert sehr vom Talent des Vollblut-Comedians.

Wix

Problem: Wie kann man eine Tool zur Homepage-Selbstgestaltung interessant als Werbespot gestalten. Lösung: Jashon Statham (“Transporter”, “Crank”) und Gal Gadot (“Wonder Woman”), die in diverse Hintern treten.

Squarespace

Nochmal Content-Management-Tool und Seite-Erstellung, diesmal etwas hochkarätiger und sehr, sehr viel unterhaltsamer: Niemand geringeres als John Malkovich darf in seiner wohl besten Rolle der letzten Jahre sich selbst spielen und mal ordentlich aufdrehen.

(Red.)

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