27 Jahre danach versetzt “ES” wieder alle in Furcht und Schrecken

Wie im Film beschrieben kehrt der Clown “Pennywise” 27 Jahre nach dem ersten Teil des Steven Spielberg-Klassikers “ES” zurück auf die Leinwände. VOL.AT war bei der Filmpremiere im Cineplexx Hohenems mit dabei.

Unsere Redakteurin Sara ist ein Horrorfan und war bei der Filmpremiere mit dabei, sie verrät uns ihre Film Kritik. “Ein Film der durchaus sehr gelungen ist, vier von fünf möglichen Sternen würde er von mir bekommen”, soviel kann sie vorweg verraten.

Und wir haben für euch noch 10 Fakts rund um den Kultfilm zusammengefasst:

1. “Mama” lässt grüßen

Für das New Line Cinema Filmprojekt wurde der argentinische Nachwuchsregisseur Andy Muschietti engagiert. Der Regisseur und Drehbuchautor ist vor allem für seine Arbeit bei “Mama” bekannt, mit der er seinen internationalen Durchbruch hatte.

2. Erfolgsroman

Der Roman “Es” von Stephen King, der als Vorlage für den Film dient, erschien erstmals 1986 in deutscher Sprache. Das Buch gewann 1987 den “British Fantasy Society Award” und war für den “World Fantasy Award” nominiert.

3. Lob von ganz oben

Tim Curry, der im Original von 1990 Pennywise spielte, lobte Skarsgårds Performance. Auch Stephen King findet das Ergebnis gelungen.

 

4. Bill Skarsgård

Pennywise-Darsteller Bill ist, wie sein Name erahnen lässt, der Sohn des schwedischen Schauspielers Stellan Skarsgård. Er liebte es schon als Kind, seinen Bruder zu erschrecken, ist selbst aber kein Fan von Horrorfilmen.

5. Skarsgårds Pennywise

Pennywise ist eine antike Kreatur aus einem anderen Universum und kann jederzeit seine Gestalt ändern. Während Currys Darstellung aussieht wie ein normaler Clown und sich albern verhält wirkt Skarsgårds Version eher wie ein Monster, das sich als Clown ausgibt. Skarsgårds Pennywise ist näher am Buch angelehnt.

 

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6. Pennywise in anderen Romanen

Neben seiner Hauptrolle in “Es” tritt die Schreckgestalt auch in anderen Werken auf. In Büchern wie “Das Monstrum”, “Duddits”, “Schlaflos”, “Der Turm”, “Der Fluch”, “Faire Verlängerung”, “Der Anschlag”, “Christmasland”, “Mr. Mercedes” und “Der Dunkle Turm” gibt es Anspielungen auf den Clown.

7. Der echte Pennywise

Inspiriert wurde das Monster vom Serienkiller-Clown John Wayne Gacy alias “Pogo der Clown”. Dieser amerikanische Mörder war für die Vergewaltigung und Ermordung von 33 Jungen verantwortlich. Bekannt wurde er durch sein selbstgenähtes Clownkostüm, mit dem er Straßenfeste besuchte.

8. 27 Jahre später

Der letzte “IT”-Film erschien 1990. Das der neue Streifen 2017 ins Kino kommt, ist kein Zufall. Alle 27 Jahre kehrt Pennywise für etwa 18 bis 20 Monate zurück und terrorisiert die Stadt Derry. Ein kluger und auch etwas verstörender Schachzug der Macher.

 


9. Horrorhaus als Werbemaßnahme

Um im Vorfeld Werbung für den Film zu machen, eröffnete im August in Los Angeles das “Neibolt House”. Das Spukhaus wurde von “It” inspiriert und soll den Fans eine unvergessliche Erfahrung vermitteln. Schon vor der Eröffnung war die Attraktion ausverkauft.

10. Die Wirkung von “Es”

Laut einer psychologischen Studie besteht ein Zusammenhang zwischen dem Film und der Angst vor Clowns. Wer “Es” gesehen hat, hat eher Angst vor Clowns. Kein Wunder, dass sogar Skarsgård angibt, eine Szene sei so verstörend gewesen, dass sie aus dem Film entfernt werden musste. Bei der Szene soll es sich um einen Rückblick zu Pennywises Ursprung gehandelt haben.

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