10 außergewöhnliche Museen in Wien

Von Sarah van den Berg
in Wien gibt es zahlreiche museen mit ganz speziellen Schwerpunkten.
in Wien gibt es zahlreiche museen mit ganz speziellen Schwerpunkten. - © APA/ MA 34
Was haben Schnaps, Geld und eine Schneekugel gemeinsam? Sie werden in Museen in Wien ausgestellt. Vom Fälscher- , über das Rauchfangkehrer- bis zum Mistmuseum finden Sie hier zehn außergewöhnliche Museen der Hauptstadt.

Fälschermuseum

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Das Fälschermuseum stellt gegenüber vom Hundertwasserhaus gefälschte Kunstwerke aus. Gezeigt werden Falsifikate (Stilfälschungen), Fälschungen (Identfälschungen), Kopien, Verfälschungen und Plagiate.

3., Löwengasse 28
Dienstag – Sonntag: 10-17 Uhr
Der Eintritt kostet 5 Euro für Erwachsene, 2,50 Euro für Kinder.

Wiener Rauchfangkehrermuseum

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Auf einer Fläche von 250 Quadratmetern werden die Exponate im Rauchfangkehrermuseum gezeigt. Dokumentiert wird dort seit 1985 nicht nur die Geschichte des Berufs, sondern auch die sich Veränderungen im Handwerk der Rauchfangkehrer.

4., Klagbaumgasse 4

Das Museum hat sonntags von 10 bis 12 Uhr geöffnet.
Der Eintritt ist frei.

Foltermuseum

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Das Foltermuseum zeigt sehr eindrücklich die Entwicklung unseres Rechtsystems seit der Antike, in dem Folter eine nicht unerhebliche Rolle gespielt hat. Das Museum befindet sich unterirdisch im Schutzbunker, der zum Flakturm gehört, in dem das Haus des Meeres untergebracht ist.

6., Fritz-Grünbaum-Platz 1
Täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Der Eintritt kostet für Erwachsene 6 Euro, für Jugendliche 3,50 Euro.

Geldmuseum der Österreichischen Nationalbank

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Im Tresorraum des Geldmuseums wird die Dauerausstellung „Geld in Österreich. Von der Antike bis zur Gegenwart” gezeigt. Das klingt deutlich trockener, als es dargestellt wird. Zusätzlich gibt es wechselnde Sonderausstellungen. Für Gruppen ab zehn Personen werden kostenlos Führungen und Workshops angeboten.

9., Otto-Wagner-Platz 3
Öffnungszeiten: Dienstag und Mittwoch von 9.30 bis 15.30 Uhr, Donnerstag von 9.30 bis 17.30 Uhr, Freitag von 9.30 bis 13.30 Uhr.
Der Eintritt ist frei.

Bestattungsmuseum am Zentralfriedhof

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Das Wiener Bestattungsmuseum hat derzeit leider geschlossen, da es – wie berichtet –  aus dem vierten in den elften Bezirk übersiedelt. Der neue Standort unter der Aufbahrungshalle 2 am Wiener Zentralfriedhof widmet sich inhaltlich den Eigenheiten des Wiener Totenkults, bietet aber auch Informationen zu Trauerkultur und unterschiedlichen Bestattungsarten.

Im Herbst 2014 wird das neue Bestattungsmuseum eröffnet. 

Alt-Wiener Schnapsmuseum

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Das Schnapsmuseum hat keine festen Öffnungszeiten. Einlass und Führungen (Dauer. ca. 1,5 Stunden) sind nur nach Voranmeldung (für Gruppen ab zehn Personen) möglich. Von den Betreibern heißt es, dass ein Besuch mit einer “umfassenden Verkostung” verbunden sei – für Familien also eher weniger geeignet.

12., Wilhelmstrasse 19-21
Der Eintritt kostet 6 Euro.

Brennpunkt – Museum für Heizkultur

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Als heißestes Museum der Stadt wird das Museum für Heizkultur beworben. Ausgestellt sind Öfen aus dem 19. Jahrhundert, es wird aber auch ein Ausblick auf das Heizen der Zukunft geworfen. Täglich werden zwei Führungen angeboten (10.30 und 13.30 Uhr).

12., Malfattigasse 4

Das Museum hat nur von Oktober bis Mai geöffnet: Montag bis Mittwoch: 9 bis 12 und 13 bis 16 Uhr, Sonntag 10 bis 16 Uhr.

Der Eintritt kostet fünf Euro für Erwachsene. Für Kinder und Jugendliche bis 19 Jahren ist der Eintritt frei.

Zauberkasten Museum

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Dass Zauberkasten nicht gleich Zauberkasten ist, beweist dieses liebevoll gestaltete Museum. Gezeigt wird (auch historisches) Equipment von Zauberkünstlern. Im Zauberkasten Museum werden außerdem Zauberbücher und weiteres Zauberzubehör ausgestellt.

12., Schönbrunner Straße 262

 Das Museum hat jeden ersten Sonntag im Monat von 10 bis 16 Uhr geöffnet.
Der Eintritt kostet 3,50 Euro für Erwachsene und 1,50 Euro für Kinder (6-15 Jahre).

Schneekugelmuseum

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Das Schneekugelmuseum gehört zur Original Wiener Schneekugel-Manufaktur im 17. Bezirk. Seit mehr als 110 Jahren werden in Wien-Hernals Schneekugeln produziert. Auf einer Fläche von 50 Quadratmetern werden die Sonderanfertigungen der Manufaktur präsentiert. Zudem kann man sich einen Überblick über die Herstellung der Schneekugeln verschaffen. Der Besuch ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich, es gibt keine festen Öffnungszeiten.

17., Schumanngasse 87

Mistmuseum

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Das Mistmuseum ist eigentlich nicht öffentlich zugänglich. Besichtigungen sind aber im Rahmen von Führungen über die Deponie Rautenweg möglich. Diese werden von Mai bis Oktober jeden Freitag um 14 Uhr sowie jeden ersten Samstag im Monat um 10 Uhr (nur bei Schönwetter) angeboten.

Das Museum will mit den “Mythen der Abfallwirtschaft” aufräumen und vermittelt gleichzeitig Informationen zur Sammlung, Behandlung und Entsorgung von Abfällen, sowie zur Straßenreinigung.

22., Rautenweg 83
(SVA)

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