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Zwei Minuten James-Bond-Film

&copy APA
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Als Bush gegen 10.02 Uhr mit seinem Konvoi den Schwarzenbergplatz passierte, war der Ring bis auf die Polizeibeamten, eine Hand voll Schaulustiger und einen weiblichen Fan menschenleer.

Nur wenige Schaulustige waren gekommen, die von der Polizei in Cafes und Geschäfte geschickt oder hinter Absperrungen zurückgedrängt wurden. Wegen Bush war kaum jemand da. Lediglich ein Mitarbeiter der Estnischen Botschaft wollte sich „das Spektakel” anschauen.

In einer Filiale der Restplatzbörse, in der ein Polizist in zivil, fünf Mitarbeiter des Abschleppkommandos MA48 und der estnische Botschaftsmitarbeiter Zuflucht gefunden hatten, nahm die Absperrung Eventcharakter an. Der Este zückte den Fotoapparat, als die ersten Polizeimotorräder gegen 8.45 Uhr über den Ring brausten. Politische Debatten flammten auf, während die Menschen bis ca. 10.02 Uhr auf den Konvoi warteten. Jede Bewegung der Polizisten wurde kommentiert.

„Leider habe ich nichts zu trinken anzubieten”, bedauerte die Reisebüromitarbeiterin.

Gegen 10.00 Uhr war es dann so weit, die Vorhut, bestehend aus einem schwarzen Passat und sieben Polizeimotorrädern jagte über den Schwarzenbergplatz. Im Schlepptau der Konvoi des Präsidenten. In nicht einmal zwei Minuten war das Spektakel vorüber. Der Fotoapparat des Esten hatte ein paar Mal geblitzt und um 10.10 Uhr war am Schwarzenbergplatz Business as usual eingekehrt.

Ein Fan

Eine einzige US-Flagge tauchte dort auf, und das, als das Spektakel längst vorbei war. Die Praktikantin in der US-Botschaft Laura Harbidge, die das Fähnchen schwenkte, hatte US-Präsident Bush zuvor (im Hotel) die Hand geschüttelt. Es sei eine großartige Sache für Wien, dass Bush hier ist, um das Vorurteil, das viele hier zu Lande über Amerika hätten, zu revidieren, sagte sie zur APA. „Er (Bush) ist viel intelligenter als die Leute denken. Er muss eine clevere Person sei, sonst wäre er nicht Präsident”, meinte die Amerikanerin.

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