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Zahlreiche Schusswaffen in Kolumbien zu Kinderstühlen verarbeitet

Eine große Ansammlung von 13.700 Schusswaffen ist in Kolumbien bei einem Hüttenwerk nördlich von Bogota abgegeben worden. Die Waffen sollen dort eingeschmolzen und zu metallenen Stühlen für Schulkinder verarbeitet werden.

Der symbolische Akt vom Montag wurde von den Vereinten Nationen unterstützt.

Kolumbien hat eine der weltweit höchsten Verbrechensquoten unter Einsatz von Feuerwaffen. Nach UNO-Angaben kommen dort auf 100.000 Einwohner 26 Todesfälle durch Erschießen, was um ein Achtfaches über dem globalen Durchschnitt liegt. Nur etwa neun Prozent der nunmehr eingeschmolzenen Waffen stammten aus Altbeständen der Streitkräfte, alle anderen befanden sich in illegalem Besitz.

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