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Zahl der Todesopfer nach Angriff im Niger auf 28 gestiegen

Nach einem Angriff auf Soldaten im westafrikanischen Niger ist die Zahl der Todesopfer auf 28 gestiegen. Am Mittwoch wurden die Leichen von elf Soldaten gefunden, die nach dem Zwischenfall in der westlichen Unruheregion Tillaberi vermisst worden waren, wie am Abend aus Sicherheitskreisen verlautete. Zuvor war von 17 Toten die Rede gewesen.

Die nigrischen Soldaten waren den Angaben zufolge in der Nähe des Dorfes Tongo Tongo in Tillaberi in einen Hinterhalt geraten und von “schwer bewaffneten Terroristen” angegriffen worden. Die Patrouille hatte demnach “Terroristen” verfolgt, die am Montag ein Hochsicherheitsgefängnis rund 50 Kilometer nördlich der Hauptstadt Niamey attackiert hatten. Dabei war ein nigrischer Soldat getötet worden.

Die Region Tillaberi wird seit einigen Jahren von Gewalt durch Dschihadisten erschüttert, die aus den Nachbarländern Mali und Burkina Faso kommen. Seit Ende 2018 geht die nigrische Armee gegen die Kämpfer vor. Die EU beteiligt sich im Niger im Zuge der Mission EUCAP an der Ausbildung von Sicherheitskräften.

(APA/ag.)

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