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Zahl der Pflegegeldbezieher steigt weiter an

Die Zahl der Pflegegeldbezieher steigt seit Jahren an.
Die Zahl der Pflegegeldbezieher steigt seit Jahren an. ©APA/AFP
Die Zahl der Pflegebezieher in Österreich stieg seit dem letzten Jahr weiter leicht an. Gegenüber Juni 2019 macht das eine Steigerung um 0,43 Prozent aus.

Die Zahl der Pflegegeldbezieher ist zum Halbjahr erneut etwas gestiegen. Zuletzt (Stand Juni 2020) erhielten 464.982 Personen die Geldleistung, wie aus den aktuellsten Daten des Sozialministeriums hervorgeht. Das bedeutet einen Anstieg um 0,43 Prozent gegenüber Juni 2019 (462.996 Bezieher). Im Vergleich zum Vormonat Mai gab es eine leichte Steigerung um 949 Personen (+0,2 Prozent).

Aufteilung nahezu gleich

Die Aufteilung der Pflegebedürftigen je Stufe blieb nahezu unverändert. So entfielen im Juni erneut 28,3 Prozent auf Stufe 1, 21,1 Prozent auf Stufe 2, 18,3 Prozent auf Stufe 3, 14,7 Prozent auf Stufe 4, 11,2 Prozent auf Stufe 5, 4,4 Prozent auf Stufe 6 und zwei Prozent auf die Stufe 7, also jene mit dem höchsten Pflegebedarf. Die Einstufung in die einzelnen Pflegestufen orientiert sich nach dem Bedarf nach Stunden.

Von den 464.982 Pflegegeldbeziehern war erneut die klare Mehrheit weiblich. 291.612 Frauen (62,7 Prozent) und 173.370 Männer (37,3 Prozent) befanden sich im Juni unter den Betroffenen.

Seit Jahren Zuwächse

Bei den Beziehern gibt es seit Jahren einen kontinuierlichen Zuwachs. Im Jänner dieses Jahres lag die Zahl der Pflegegeldbezieher mit 469.328 Personen um 3,16 Prozent über dem Vergleichswert 2019 (454.952). Gegenüber dem Jahr 2014 (451.461), seitdem alle Pflegegeldbezieher einheitlich erfasst werden, beträgt die Steigerung im Jänner 3,95 Prozent. 1993 - im Jahr der Einführung des Pflegegeldes - gab es rund 230.000 Bezieher.

Das Pflegegeld, das seit seiner Einführung 1993 kontinuierlich an Wert verloren hatte, wurde mit Jänner 2020 angehoben und wird nun jährlich valorisiert. Die Geldleistung wurde davor erst fünf Mal erhöht, zuletzt 2016. Laut Experten soll das Pflegegeld in den vergangenen 25 Jahren rund 35 Prozent an Wert verloren haben. Die ab 2020 jährliche Erhöhung orientiert sich am Pensions-Anpassungsfaktor.

(APA/Red)

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