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Zahl der Asylwerber stieg im Juni wieder leicht an

Insgesamt sind die Asylanträge im ersten Halbjahr aber zurückgegangen.
Insgesamt sind die Asylanträge im ersten Halbjahr aber zurückgegangen. ©APA/HERBERT P. OCZERET
Nachdem im ersten Halbjahr 2020 die Asylwerber stark zurückgegangen waren, ist ihre Zahl im Juni wieder leicht angestiegen. Dort kam es seit Coronabeginn erstmals wieder zu einem Plus der Ansuchen.

Die Zahl der Asylansuchen ist im ersten Halbjahr gesunken, was vor allem der Coronakrise geschuldet ist. Auffällig ist heuer eine Wellenbewegung. Anfang des Jahres stiegen die Anträge stark an, dann gab es beim Aufflammen der Pandemie einen noch deutlicheren Rückgang und im Juni kam es erstmals seit Coronabeginn wieder zu einem Plus bei den Ansuchen.

Weniger Anträge im ersten Halbjahr

Konkret zeigen die Zahlen des Innenministeriums, über die heute auch die "Salzburger Nachrichten" berichten, 5.424 Anträge zwischen Anfang Jänner und Ende Juni. Im Vergleichszeitraum 2019 waren es 6.030. Das bedeutet heuer ein Minus von 9,8 Prozent.

Antragsstärkster Monat war der Jänner mit 1.504 Ansuchen, was einem Plus von mehr als 43 Prozent entsprach. Danach gingen die Zahlen sukzessive zurück. Der Tiefstwert war im April während des Shutdowns mit 338 Anträgen erreicht. Das war die geringste Monatszahl an Asylanträgen in diesem Jahrtausend. Im Juni kletterte man wieder über die 1.000er-Grenze mit 1.036 Ansuchen, 25 mehr als im Vorjahresmonat.

Meisten Anträge von Syrern und Afghanen

Nichts Neues gibt es, was die Herkunft der Asylsuchenden angeht. An der Spitze liegen deutlich Syrer (1.687) und Afghanen (1.085). Vor allem erstere haben ausgezeichnete Chancen auf Asyl. 1.034 positiven Entscheidungen standen heuer nur 113 negative gegenüber. Immerhin 40 Prozent der Anträge von Afghanen wurden angenommen. Iraner und Somalier mit 68 bzw. 61 Prozent haben von den antragsstarken Nationen noch bessere Aussichten.

Insgesamt wurden 2020 immerhin 3.345 positive Asylentscheidungen getroffen. 1.018 mal wurde subsidiärer Schutz erteilt, humanitäre Aufenthaltstitel wurden gut 900 Mal vergeben.

(APA/red)

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