Zahl der Arbeitsunfälle rückläufig

Bregenz - Die Zahl der Arbeitsunfälle ist im Jahr 2010 trotz zunehmender Beschäftigungszahlen um 5,6 Prozent zurückgegangen. Der rückläufige Trend war in allen Bundesländern zu beobachten, in Vorarlberg ereigneten sich 4.060 Unfälle.

Das berichtete die AUVA am Mittwoch. Zu den am meisten gefährdeten Berufsgruppen zählen Bauarbeiter mit 3.700 Unfällen, gefolgt von Kfz-Mechanikern und -Schlossern mit rund 3.350 Meldungen. Dahinter reihen sich Verkäufer mit 2.500 Arbeitsunfällen. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 110.944 Fälle gemeldet, so die Versicherung.

2010 weniger Arbeitsunfälle – Vorarlberg mit minus 8,3 Prozent

Die AUVA führt die Entwicklung auf zahlreiche Maßnahmen sowie Schwerpunktaktionen im Bereich der Unfallprävention und der Berufskrankheiten-Bekämpfung zurück. Rückgänge bei den Schadensfällen gab es in allen Bundesländern

  • Vorarlberg: 4.060 Unfälle (minus 8,3 Prozent)
  • Tirol: 6.148 Fälle (minus 9,7 Prozent)
  • Salzburg: 10.879 (minus 3,1 Prozent)
  • Oberösterreich: 20.756 (minus 12,4 Prozent)
  • Kärnten: 10.129 (minus 2,1 Prozent)
  • Steiermark: 18.138 (minus 1,3 Prozent)
  • Burgenland: 1.978 (minus 14,5 Prozent)
  • Niederösterreich: 15.682 (minus 3,7 Prozent)
  • Wien: 21.557 Unfälle (minus 2,2 Prozent)

Die Anzahl der Schüler- und Studentenunfälle blieb mit 56.068 nahezu unverändert (2009: 56.498). Die Berufskrankheiten waren leicht rückläufig (2010: 1.579; 2009: 1.592). (APA)

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