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Wohnen: Steigende Mieten können laut Umfrage Mieter vertreiben

Steigende Mieten werden immer mehr zum Problem
Steigende Mieten werden immer mehr zum Problem ©pixelio.de/Thorben Wengert
Es ist ein leidiges Thema: Steigende Mieten belasten nicht nur das Haushaltsbudget immer stärker, sondern können auch Mieter aus ihrer Wohnung vertreiben. Bei einer aktuellen Umfrage gab rund ein Drittel der 500 befragten Mieter an, sie überlegen einen Umzug in eine günstigere Unterkunft. Deutlich besorgter zeigen sich dabei Frauen als Männer.
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Zwei Drittel der für die Umfrage im Auftrag von ImmobilienScout24 befragten Personen gehen trotz steigender Preise davon aus, dass sie ihren aktuellen Wohnstandard halten können, teilte die Immobilienplattform am Dienstag in einer Aussendung mit.

Umzug wegen hohen Mieten Thema

20 Prozent der Befragten haben sich aus Kostengründen bereits mit Umzugsgedanken beschäftigt, weitere 14 Prozent machen sich Sorgen, in den nächsten Jahren eventuell in eine günstigere Bleibe umziehen zu müssen. Besonders skeptisch sind dabei Mieter in Gemeinden mit mehr als 50.000 Einwohnern und Familien. Auch Steirer und Kärntner machen sich mehr Sorgen ums leistbare Wohnen.

Gemäß der Umfrage, die von der Integral Markt- und Meinungsforschung durchgeführt wurde, haben 71 Prozent der Mieter registriert, dass der Anteil der Miete am Haushaltsbudget in den letzten fünf Jahren gestiegen ist. 16 Prozent sprechen von einem starken Anstieg der Mietkosten. Vor allem die Mieter in größeren Städten (ab 50.000 Einwohner) und in Wien beklagen eine gestiegene Belastung.

Drei Viertel der Mieter geben an, dass ihre Miete in den letzten fünf Jahren erhöht worden ist – in Wien sind es sogar 81 Prozent.

So denken die Mieter

Die Diskussion über steigende Mieten hält nur eine Minderheit der Befragten (16 Prozent) für übertrieben. 75 Prozent befürchten, dass sich künftig nur noch Wohlhabende Mieten in den Innenstädten leisten werden können. Hinter vermehrtem politischem Engagement gegen höhere Mieten vermuten allerdings 88 Prozent nur Wahlkampftaktik.

Die Mehrheit der befragten Mieter (57 Prozent) meint, dass die Mieterhöhung in den letzten fünf Jahren weniger als 10 Prozent betragen hat, bei 28 Prozent sind die Mieten um bis zu 20 Prozent, bei 9 Prozent sogar um mehr als 20 Prozent gestiegen. Gründe für die Mietererhöhung waren hauptsächlich Indexanpassungen (bei 82 Prozent) bzw. Anpassungen an die ortsübliche Vergleichsmiete (25 Prozent), weniger energetische Sanierungs- oder Modernisierungsmaßnahmen.

Drei Viertel mit Wohnsituation zufrieden

Mit ihrer aktuellen Wohnsituation sind drei Viertel (74 Prozent) der befragten Mieter zufrieden, besonders Mieter von Genossenschaftswohnungen sowie 50 bis 65-Jährige. Die Umzugsbereitschaft der Österreicher ist jedenfalls schwach ausgeprägt: Bei knapp 40 Prozent liegt der letzte Umzug bereits mehr als 10 Jahre zurück, auch im internationalen Vergleich gelten die Österreicher als wenig umzugsfreudig.

(apa/red)

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