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WKS sieht ohne Freileitung Versorgungsengpass

Salzburg - Wenn nicht bald zwischen St. Peter am Hart in Oberösterreich und Kaprun gebaut werde, drohe der Salzburger Wirtschaft ein Versorgungs­engpass, sagt WKS-Präsident Julius Schmalz. Dem widerspricht Grünen-Landtagsabgeordnete Heidi Reiter.

Bei der Energie-Enquete der Salzburger Wirtschaftskammer hat sich Wirtschaftskammer-Präsident Julius Schmalz für mehr Kraftwerke und mehr Bemühungen um das Energiesparen ausgesprochen.

In Bezug auf den Bau der 380-kV-Salzburgleitung forciert Schmalz die Freileitungs-Variante, während sein Parteikollege, ÖVP-Landesrat Sepp Eisl, bei der geplanten Starkstromleitung durch den Flachgau das Erdkabel fordert. ”Es ist schon sehr erstaunlich, da demonstrieren Menschen, die immer mehr Energie verbrauchen, für eine strommastenfreie Idylle, die es genau mit diesem hohen Energieverbauch nicht geben kann”, sagt Schmalz auf der Enquete. Die Wirtschaftskammer will die Stromversorgung für die Mitgliedsbetriebe gesichert sehen. Dafür sei die 380-kV-Freileitung erforderlich, so Schmalz.

Dem widerspricht Grünen-Landtagsabgeordnete Heidi Reiter: “Die Stromautobahn dient dazu, Stromkonzernen den Transit gigantischer Energiemengen quer durch Europa zu ermöglichen. Mit dem, was Salzburgs Haushalte und Betriebe an Energie brauchen, hat dieser Leitungsbau rein gar nichts zu tun”, so Reiter in einer Presseaussendung.Die Leitung stehe in völligem Widerspruch zum Salzburger Vorsorgewert und der im Kampf gegen den Klimawandel so dringend notwendigen Reduktion des Energieverbrauchs.

Wenn der 380-kV-Lückenschluss zwischen St. Peter am Hart in Oberösterreich und Kaprun nicht bald erfolge, drohe der Wirtschaft jedenfalls ein Versorgungsengpass, fürchtet Schmalz laut ORF Salzburg. 

Nicht nur Energielandesrat Sepp Eisl, auch zahlreiche Flachgauer Bürgermeister kämpften in diesem Jahr für das Erdkabel. Dagegen stehen Verbund und Salzburg AG, die für den, aus ihrer Sicht dringend notwendigen Bau der 380-kV-Freileitung im Vorfeld Stimmung machten, wie die Salzburger Nachrichten im Oktober meldeten. Landesrat Sepp Eisl warnte jedoch davor, dem in Auftrag gegebenen Gutachten zur Verkabelung nicht vorzugreifen.

Dieses Gutachten wurde im August 2007 vom Land Salzburg in Auftrag gegeben und soll prüfen, ob eine (Teil-)Verkabelung der Salzburgleitung möglich ist. Es wird vom Unternehmen KEMA IEV in Dresden erstellt und soll bis zum Jahresende 2007 fertig sein.

 

 

Quellen: WK-Salzburg, ORF Salzburg, Salzburger Nachrichten

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