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Wiens teuerste Geschäftsmieten: "Goldenes H" weltweit unter den Top 10

In der Wiener Innenstadt sind die Geschäftsmieten am höchsten
In der Wiener Innenstadt sind die Geschäftsmieten am höchsten ©Christian Steinbrenner/Otto Immobilien
Hier müssen Geschäftsleute am tiefsten in die Tasche greifen: Die Wiener Innenstadt mit dem "Goldenen H" zwischen Kärntner Straße, Stephansplatz, Rotenturmstraße, Graben, Kohlmarkt und Tuchlauben ist Österreichs erste und teuerste Adresse für Geschäftsmieten. Die Spitzenmieten liegen hier bereits bei 600 Euro pro m² und Monat für ausgesuchte Erdgeschoßlagen. Damit ist das Goldene H weltweit unter den Top 10 bei Geschäftsmieten für Einkaufsstraßen, so der aktuelle Retail-Marktbericht von Otto Immobilien.

Neben dem Goldenen H zählt die Wiener Mariahilfer Straße mit in Summe 220.000 m² (inkl. Nebenlagen) bzw. 130.000 m² Geschäftsfläche (Kernzone), zu den wichtigsten Einkaufsstraßen Österreichs. “Die Präsenz am Standort Mariahilfer Straße ist nach wie vor ein Muss für namhafte nationale sowie internationale Einzelhändler. Häufig wird sie neben der Innenstadt als erster Standort bei Markteintritten gewählt”, so Patrick Homm MA, Teamleiter Retail bei Otto Immobilien.

Umgestaltung der MaHü: Mehr Einkäufer als zuvor

Die viel diskutierte Umgestaltung der Mariahilfer Straße zur verkehrsberuhigten Zone hatte im Gegensatz zu manchen Befürchtungen sogar einen Anstieg der Passantenfrequenz zur Folge, heißt es im Marktbericht. Weitere Impulse für die Einkaufsstraße erwarten die Experten von Otto Immobilien vom neuen U-Bahnknotenpunkt U 2/U 5 im Bereich Kirchengasse, von der Umgestaltung der Leiner-Filiale in ein Luxus-Kaufhaus sowie der Ansiedlung der ersten innerstädtischen IKEA-Filiale.

Gastronomie boomt: Retail-Marktbericht von Otto Immobilien

Während andere Branchen sich rückläufig verhalten, ist die Gastronomie eine der expansivsten der letzten Jahre. Durch eine markante Steigerung der Gastronomie-Expansion setzt besonders die Systemgastronomie ein Zeichen, dass noch genügend Marktpotenzial vorhanden ist. “Es bilden sich auch immer mehr “Gastro-Light”-Konzepte, die nicht auf eine entsprechende Abluft angewiesen sind und somit auch unkonventionellere Standorte bespielen können. Junge und moderne Konzepte aus der Soulfood-, oder auch Streetfood-Szene können sich auf diese Art ebenfalls etablieren”, betont Anton Weichselbaum, MSc, Immobilienberater für Geschäftsflächen bei Otto Immobilien. Aber auch für neue Bürostandorte in Stadtentwicklungsgebieten gebe es eine große, oftmals unterschätze Nachfrage, so Weichselbaum.

Handel im Wandel: “Vernetzung von Online und Offline – ein Muss”

Eine neue Entwicklung sieht Otto Immobilen im “Retailtainment”, der gekonnten Mischung aus Retail und Entertainment. Unterhaltung und das ganz besondere Erlebnis für die Konsumenten stehen dabei im Vordergrund, vor allem Shopping Center und Einkaufsstraßen müssten sich diesem Trend stellen, so der Marktbericht.

Angesichts des steigenden Online-Handels aber auch des Anspruches der Konsumenten an Service und Beratung setzen viele Retailer zunehmend auf Omnichannel-Formen. “Konzepte wie “Click & Collect”, die den Onlinehandel mit dem stationären Einzelhandel verbinden, werden immer beliebter. Die Vernetzung von Online und Offline ist im Handel heutzutage kein Kann, sondern ein Muss”, so Patrick Homm.

Nebenlagen mit neuen Ideen: Von Hotelnutzung bis Co-Working-Spaces

Das konstante Wachstum des E-Commerce fordert den stationären Einzelhandel weiterhin heraus. “Vor allem Nebenlagen verloren in den letzten Jahren für den klassischen Einzelhandel etwas an Bedeutung und konnten somit nur noch mit verlängerten Vermarktungszeiten vermietet werden”, berichtet Stefan Braune, Immobilienberater für Geschäftsflächen bei Otto Immobilien. Zahlreiche Start-ups entwickelten zuletzt aber dafür neue Ideen, wie etwa eine Hotelnutzung oder Co-Working-Spaces für ehemalige Shopflächen, erläutert Stefan Braune.

Shopping Center vor Herausforderungen

Österreich befindet sich mit einer Verkaufsfläche von ca. 340m² pro Einwohner auf Platz 11 bei der Abdeckung von Shopping Centern, Deutschland hat im Vergleich dazu eine um 50% geringere Dichte. Allerdings steht die heimische Shopping Center Landschaft vor beträchtlichen Herausforderungen, kämpft mit Marktsättigung, teilweise hohen Leerstandsraten, mehrfachen Mieterwechsel aber auch mit wachsender Konkurrenz durch den Onlinehandel. Der Fokus liegt daher deutlich auf dem Refurbishment bzw. der Erweiterung von Shopping Centern, weniger am Neubau, so die Retailexperten von Otto Immobilien.

Größere neue Shopping Center sind aktuell vor allem im Burgenland geplant. Eines davon ist das Perfect Shopping in Neusiedl am See mit einer vermietbaren Fläche von knapp 30.500m². Ein weiteres sehr innovatives Konzept ist das Outdoor Center Parndorf, das neben dem Designer Outlet Center von McArthurGlen errichtet werden soll und mit Spezialanbietern alle Outdoor-Bereiche abdecken wird. Damit soll das Outdoor Center Parndorf eine optimale Ergänzung zum lebendigen und florierenden Handelsstandort darstellen.

 

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