Wiener U6-Fahrer fühlen sich durch andere Passagiere gestört

Sie kennen es bestimmt auch: Die Mehrheit der Benutzer der Wiener U-Bahnlinie U6 fühlt sich durch das Verhalten anderer Passagiere irritiert.
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Die größten Störfaktoren sind Körpergeruch (95 Prozent), Alkoholkonsum (77 Prozent) und Körperkontakt (66 Prozent) mit anderen Fahrgästen. Das geht aus einer Studie der GfK Austria hervor, durchgeführt Anfang September unter 300 Personen in Kooperation mit einem Infrastrukturunternehmen.

Die beliebtesten Beschäftigungen bei der Fahrt mit der U6 sind Lesen (38 Prozent), beim Fenster hinausschauen (32 Prozent) sowie Telefonieren/SMS schreiben und Musik hören (jeweils 29 Prozent). Während Essen und Trinken sowie Musik hören im Durchschnitt als neutral beurteilt wurden, empfinden fast acht von zehn Passagieren Telefonieren in der U-Bahn als nicht störend.

Wiener wünschen sich Benimmregeln für die U6

Mehr als jeder zweite U6-Fahrgast wünscht sich Benimmregeln in der U-Bahn, wobei sich insbesondere ältere Personen verstärkt dafür aussprechen.14 Prozent gaben an, dass sie sich nach einer Fahrt mit der U6 gestresst fühlen, jeder zweite bewertet das U-Bahn-Erlebnis als neutral. Im Vergleich mit anderen U-Bahnlinien wird die U6 unter den eigenen Benutzern von jedem Fünften als unbeliebteste Linie bewertet, gefolgt von der U2 (14 Prozent), der U4 (13 Prozent) und der U1 (elf Prozent).

(apa)

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