Wiener tötete Nachbarn mit Bauchschuss

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Ein Nachbarschaftsstreit mit tödlichem Ausgang hat sich am späten Freitagabend im 15. Wiener Gemeindebezirk ereignet. Ein 64-jähriger Mann schoss seinem 33-jährigen Nachbarn in den Bauch.

Tödlicher Nachbarschaftsstreit in Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus: Weil der 33-jährige Demir L. dem 65-jährigen Helmut M. zu laut war, griff dieser zur Waffe und erschoss seinen Widersacher. Das Opfer hinterlässt eine Frau und zwei kleine Kinder, so ein Ermittler des Wiener Kriminalkommissariats West am Samstag. Der 65-Jährige stellte sich nach der Tat und zeigte sich geständig.

Zu der blutigen Auseinandersetzung war es in der Nacht auf Samstag gegen 23.30 Uhr gekommen. Demir L. traf auf dem Heimweg im Hof einer Wohnhausanlage in der Tautenhayngasse noch eine Bekannte und ein Ehepaar. Er blieb stehen und unterhielt sich mit ihnen. Dem Verdächtigen dürfte das zu laut gewesen sein: Er brüllte aus seiner Wohnung hinunter, dass der 33-Jährige und die anderen leiser sein sollen. Ein Wort gab das andere, Demir L. meinte, dass sein Widersacher doch noch munter sei. Helmut M. drohte schließlich damit „hinunterzukommen“. Demir L. forderte ihn daraufhin auf, das doch zu tun.

Helmut M. erschien tatsächlich im Hof – in der Hand seine registrierte Pistole. Er gab zwei Schüsse ab, den ersten in die Luft, den zweiten auf den 33-Jährigen. Der Verdächtige verständigte daraufhin die Polizei und ließ sich widerstandslos festnehmen. Die Tatwaffe fanden die Beamten in der Wohnung von Helmut M. Er gestand die Tat.

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