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Wiener Theaterreform: Wenig Aufführungen, viel Subvention

Zu wenige Aufführungen gebe es in Wien, heißt es in dem Evaluierungsbericht.
Zu wenige Aufführungen gebe es in Wien, heißt es in dem Evaluierungsbericht. ©APA/ Georg Hochmuth
Die Wiener Theaterszene sei gut vernetzt, aber es gebe pro Produktion eine zu geringe Anzahl von Aufführungen. So heißt es im Evaluierungsbericht, den Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny in Auftrag gegeben hat. Auch die Höhe der Subvention wird dort thematisiert.

Wie das Nachrichtenmagazin “profil” in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, ist der von Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny in Auftrag gegebene Evaluierungsbericht abgeschlossen. Auf 127 Seiten würden die Entwicklungen der Wiener Bühnen seit 2004 dokumentiert.

Zu wenig Theateraufführungen in Wien?

Durch die bessere internationale Vernetzung der Wiener Theaterschaffenden habe sich die Anzahl der Koproduktionen verdreifacht, insgesamt seien die Eigenproduktionen gestiegen. Gleichzeitig werde zwar mehr produziert, die Arbeiten aber kürzer gezeigt, Möglichkeiten zu weiteren Aufführungen in Österreich gebe es generell zu wenig.

Subvention durch die Stadt Wien

Als weiterer Mangel sei die Dotierung der Projektförderung angeführt worden: Die Anträge seien stetig gestiegen, das Budget aber gesunken. Größere Bühnen erhielten steigende Zuschüsse durch die Stadt, bis auf 57 Euro pro Kopf und Abend, während die Subvention bei den Mittelbühnen mit rund 25 Euro konstant geblieben sei. (APA)

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