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Wiener Taxigipfel: Uber ist der Feind

Die Taxifahrer in Wien wollen mit einer App konkurrenzfähiger werden.
Die Taxifahrer in Wien wollen mit einer App konkurrenzfähiger werden. ©APA/GEORG HOCHMUTH
Die Wiener Taxibranche ist derzeit unter Druck wegen der neuen Marktteilnehmer, die als Konkurrenten den Taxifahrern Kunden abgraben. Eine gemeinsame App der Taxiunternehmen soll demnächst - ähnlich wie bei Uber - Preis und Standort der Taxis anzeigen.

“Es hat sich heute noch einmal gezeigt, dass der Leidensdruck in der Branche sehr groß ist”, sagte Davor Sertic, Obmann der Sparte Transport und Verkehr. Es gebe verschiedene neue Marktteilnehmer, die in die Taxibranche drängten und sich großteils nicht an die Gesetze und Regeln hielten: “Hier gilt es Ordnung zu schaffen.”

Keine konkreten Maßnahmen

Bei dem Treffen wurden noch keine konkreten Maßnahmen beschlossen. Diese sollen über den Sommer in Expertengruppen erarbeitet werden. Im Herbst könnte ein entsprechender Gesetzesvorschlag vorliegen. Die Wirtschaftskammer bereite derzeit gleichzeitig eine Klage gegen Uber vor, sagte Sertic.

Einerseits sollen die rechtlichen Rahmenbedingungen angepasst werden, damit für alle die gleichen Wettbewerbsvoraussetzungen gelten. “Es wird in Richtung eines Einheitsgewerbes (von Mietwagen- und Taxiunternehmen, Anm.) gehen, an das sich alle halten müssen”, sagte Sertic. Andererseits will sich die Taxibranche auch selbst an der Nase nehmen und “zukunftsfit” werden.

Gemeinsame App der Taxiunternehmen

So soll demnächst eine gemeinsame App der Taxiunternehmen präsentiert werden, mit der man – ähnlich wie bei Uber – sehen könne, wo sich das Taxi gerade befindet und was die jeweilige Fahrt kostet, versprach Sertic. Bei den Neuerungen wollen sich die Taxiunternehmer auch an anderen Branchen orientieren. So kann sich Sertic vorstellen, das Konzept der Sterne-Bewertung aus der Hotellerie zu übernehmen.

“Ein großes Thema ist auch der Preis der Fahrt”, sagte Sertic. Wobei man sich hier nicht unbedingt auf Kampfpreise einlassen will. Vielmehr geht es eher darum, den höheren Tarif nachvollziehbar zu machen: “Das Bewusstsein ist nicht da, dass Uber Sozialdumping betreibt.”

Insgesamt gibt es laut Wirtschaftskammer mehr als 2.500 Taxiunternehmen in Wien – die meisten davon haben nur ein Fahrzeug. Rund 4.500 Taxis sind derzeit in Wien im Einsatz.

(APA/red)

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