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Wiener stimmen für Fußgängerzone: Maria Vassilakou freut sich

Mariahilfer Straße - Vassilakou: "Weihnachten und Ostern zusammen"
Mariahilfer Straße - Vassilakou: "Weihnachten und Ostern zusammen" ©APA
Die Wiener Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou hat sich am Freitagabend über das Votum pro Verkehrsberuhigung auf der Mariahilfer Straße erleichtert gezeigt. "Das Ergebnis ist wie Weihnachten und Ostern zusammen", sagte sie vor Journalisten.

Die Mariahilfer Straße wird nun planmäßig ab Mitte Mai umgebaut. Die Fußgängerzone im Kern und ein Teil der Begegnungszonenabschnitte sollen schon im Herbst fertig sein. “Danke Mariahilf, danke Neubau. Das ist eine unglaubliche Reife, die hier an den Tag gelegt wurde”, richtete die Ressortchefin den Anrainern der stimmberechtigten Bezirke aus. Die hohe Wahlbeteiligung zeige auch, dass “direkte Demokratie ein Weg ist, der sich lohnt”.

Vassilakou freut sich über Zuspruch

“Nun wartet viel Arbeit”, so Vassilakou. Zwecks Neugestaltung des Shoppingboulevards müssten nun Ausschreibungen und Auftragsvergaben in die Wege geleitet werden. Die Baumaschinen sollen dann ab Mitte Mai loslegen. Die Umgestaltung wird – wie bereits im Vorfeld angekündigt – in zwei Etappen erfolgen. Geht es nach der Verkehrsstadträtin, soll der erste Abschnitt schon im Herbst fertig sein – und zwar die Fußgängerzone und ein Teil der beiden Begegnungszonen.

Vassilakou betonte, dass sie auch “alle, die jetzt enttäuscht sind”, noch in die Detailplanungen einbinden wolle. Sie verwies zugleich auf den für Mittwoch angekündigten Runden Tisch mit allen Gemeinderatsfraktionen. Sie werde versuchen, auch Anregungen und Bedürfnisse etwa des Handels noch in das Mahü-Konzept zu integrieren. Genaueres will sie erst nächste Woche kundtun – etwa auch, was die Querungen betrifft: “Ich will jetzt keine Schnellschüsse machen.”

Runder Tisch zur MaHü

Ob Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) am Runden Tisch kommende Woche teilnehmen wird, sei ihr im Moment nicht bekannt, sagte die Verkehrsstadträtin auf Nachfrage. Sie gehe aber davon aus, dass jedenfalls ein Vertreter der SPÖ mit Entscheidungsbefugnis dabei sein werde. Häupl richtete sie jedenfalls ein Danke aus – denn: “Er war sehr unterstützend.”

Erfreut über den Befragungsausgang zeigte sich auch Eva Glawischnig. “Das ist ein sehr erfreuliches Ergebnis und ein starkes Zeichen dafür, dass Verkehrsberuhigung in Wien ein Weg der Zukunft ist”, ließ die Bundessprecherin der Grünen per Aussendung wissen.

(APA)

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