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Wiener Stadtfest mit überschaubarem Andrang gestartet

Wiener Stadtfest: Geruhsamer Startschuss mit überschaubarem Andrang
Wiener Stadtfest: Geruhsamer Startschuss mit überschaubarem Andrang ©APA
Sanfter Startschuss für das dreitägige Wiener Stadtfest: Als erster Act stand der Musikkomiker Wolfgang "Bamschabl" Katzer auf der Bühne. Unterdessen wurde auf dem restlichen Festareal, das neben dem Heldenplatz auch den Innere Burghof umfasst, noch fleißig gewerkt.
Startschuss für Stadtfest

Am Freitag, den 3. Mai hat die 30. Ausgabe des von der ÖVP organisierten Events begonnen – wenn auch noch in der Schmalspurtvariante. Denn am Eröffnungstag wurde nicht das gesamte Gelände, sondern nur ein Zelt am Heldenplatz bespielt. 

Während die Stadtbühne am Freitagnachmittag bereits bespielt wurde, erfolgten zur selben Zeit auf dem restlichen Veranstaltungsgelände die letzten Aufbau- und Vorbereitungsarbeiten: Auf dem Heldenplatz wurden weitere Zelte und eine Zirkusmanege sowie die Musikbühne errichtet. Standler statteten ihre Hütten mit Waren aus oder platzierten Transparente und Tafeln. Neugierige Passanten beobachteten das Treiben. “Bauen die auf oder ab?”, fragte dabei ein Herr. Einige Touristen posierten vor den weißen Zelten für Erinnerungsfotos.

Ruhiger Warm-Up beim Stadtfest

Anlässlich der diesjährigen Jubiläumsausgabe wurde das Event reformiert und ein neuer künstlerischer Leiter engagiert: Alf Krauliz, der das Stadtfest bereits bis 2000 verantwortete. Sein Ziel war es, die Veranstaltung zu entstauben und ihr Festivalcharakter zu verleihen. Heuer wird zudem wieder an drei Tagen gefeiert, nach nur einem Tag im Vorjahr.

Am Freitagnachmittag gab es eine Art “Warm-up”. Das Spektakel spielte sich dabei ausschließlich auf der “Stadtbühne im Zelt” ab. Es startete um 14.30 Uhr mit einem kurzen Auftritt von “Bamschabl” Katzer. Dieser war heute in “multifunktionaler Tätigkeit” unterwegs, wie er eingangs seinen Job umriss: “Als Komiker und ‘Pianeur’.” Er gab Gags zum Besten, immer wieder setzte er sich auch ans Klavier und musizierte. Der Publikumsandrang zum Auftakt war noch überschaubar, auch das Wetter zeigte sich nicht in Feierlaune: Statt Sonnenschein verhüllten Wolken den Himmel, eine frische Brise wehte den Besuchern im Freien um die Ohren.

Programm am Stadtfest

Auf dem Programm stehen heute u.a. noch eine Talkrunde zum Thema “Innenstadt – Museum oder ‘goldene Meile’?”, Volks- und Schrammelmusik sowie Kabarett. Offiziell eröffnet wird das Stadtfest um 19.30 Uhr von ÖVP-Landesparteiobmann Manfred Juraczka. Im Anschluss gibt es ein “Best of” des Kabarettisten Thomas Stipsits. Unter anderen sind die Sängerin Birgit Denk, der deutsche Kabarettist Ulrich Michael Heissig alias Irmgard Knef und ein Poetry-Slam mit Mieze Medusa angekündigt. Zu den Höhepunkten zählt der Auftritt der Hallucination Company am Samstag, den 4. Mai um 21.00 Uhr am Heldenplatz.

Auch Areale für Sport und Kunst sind eingeplant. Im Inneren Burghof und Schweizerhof steht Kinderunterhaltung auf dem Programm, in der nahegelegenen Minoritenkirche Musik und Literatur. Highlight ist das Projekt “Vivaldi meets Werther”, ein Zusammenspiel von Antonio Vivaldis “Vier Jahreszeiten” und Johann Wolfgang von Goethes “Die Leiden des jungen Werther” mit Orchester, Solo-Violine und Schauspieler. Am Michaelerplatz erklingt Jazzmusik.

250 Künstler am Stadtfest

Am Sonntag wandert das Stadtfest an die Peripherie. Am Kahlenberg findet ein “Flashmob” statt. Dabei handelt es sich um eine Wanderung, begleitet von künstlerischen Aktionen und anschließendem Heurigenbesuch.

Insgesamt sind mehr als 250 Künstler und Akteure am Stadtfest beteiligt – wobei echte Zugpferde wohl aus finanziellen Gründen fehlen. Heuer stehen den Verantwortlichen 406.000 Euro zur Verfügung. Doch für Krauliz ist das auf Dauer zu wenig, wie er unlängst eingestand: “Das Budget wird sich entwickeln müssen.” Heuer gehe es sich bis auf “ein paar Cent” aus. Der Eintritt zum Stadtfest ist frei.

(Red./APA)

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