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Wiener Silvesterpfad 2017/18: Sicherheitskonzept verschärft

Bereits in den letzten Jahren gab es am Wiener Silvesterpfad großes Polizeiaufgebot
Bereits in den letzten Jahren gab es am Wiener Silvesterpfad großes Polizeiaufgebot ©APA/HANS PUNZ
An elf Standorten in ganz Wien kann beim Wiener Silvesterpfad der Jahreswechsel gefeiert werden. Neben dem bunten Programm sorgt die Polizei mit einem verschärften Sicherheitskonzept für Ruhe und Ordnung.

Das Sicherheitskonzept wurde infolge des Terroranschlags auf den Weihnachtsmarkt in Berlin im vergangenen Jahr nachgeschärft. Seither habe sich nichts an der Sicherheitslage geändert, nach wie vor werde von einer erhöhten abstrakten Gefährdung ausgegangen, hieß es vonseiten der Veranstalter. “Das Sicherheitskonzept ist auf einem sehr hohen Niveau”, sagte Gerlinde Riedl, Geschäftsführerin des Stadt Wien Marketing, das den Silvesterpfad organisiert. Schließlich könne man bereits auf knapp drei Jahrzehnte Erfahrung zurückblicken. Die Maßnahmen würden von Jahr zu Jahr angepasst und modernisiert.

Keine fixen Absperrungen

Fixe Absperrungen wird es keine geben, da es sich nicht um ein abgegrenztes Veranstaltungsgelände handelt und Betonpoller möglicherweise Fluchtwege behindern könnten. Bei Bedarf stehen jedoch mobile Einrichtungen bereit, die flexibel eingesetzt werden können. Das Event wird von einer Sicherheitszentrale aus überwacht. “Wir fühlen uns gut gerüstet”, sagte Riedl.

Hunderttausende Besucher aus dem In- und Ausland strömen alljährlich zu der Freiluft-Silvesterparty. Das Programm startet bereits am frühen Nachmittag. Für Tanzfreudige werden am Graben ab 14.00 Uhr Walzerkurse unter Anleitung der Wiener Tanzschulen angeboten. Ebenfalls ab 14.00 Uhr sorgen am Rathausplatz die größten Hits der vergangenen fünf Jahrzehnte für Partystimmung.

Unterhaltung auf der Freyung

Auf der Freyung werden von 14.00 bis 18.00 Uhr die jüngsten Besucher bei der “Okidoki”-Show unterhalten. Ab 19.00 Uhr kann zu Schlager und Austropop das Tanzbein geschwungen werden. Soul-, Funk- und Rock’n’Roll-Fans sind Am Hof besser aufgehoben, wo ab 14.00 Uhr Party gemacht wird. Besinnlicher geht es am Stephansplatz zu, wo um 16.30 Uhr die Jahresschlussandacht aus dem Stephansdom live übertragen wird. Danach erwartet die Besucher ein Best of Walzer und Operette, dargeboten vom Wiener Original Salonensemble und dem Bernd Fröhlich Orchester.

Eine weitere Wiener Tradition zum Jahreswechsel ist Johann Strauß’ “Die Fledermaus”, die ab 19.00 Uhr am Herbert von Karajan-Platz aus der Wiener Staatsoper übertragen wird. Alljährliche Höhepunkte bilden das Feuerwerk am Universitätsring beim Rathaus um Mitternacht und der traditionelle Donauwalzer, der das neue Jahr einleitet. Das Programm vom Rathausplatz wird heuer erstmals live auf LED-Wänden vor dem Burgtheater übertragen.

Feuerwerk am Wiener Prater

Auch im Wiener Prater wird das neue Jahr um Mitternacht mit einem großen, musiksynchronen Feuerwerk begrüßt. Ab 20.00 Uhr startet das Programm am Riesenradplatz. In der Seestadt Aspern erwartet die Besucher ab 14.00 Uhr ein Programm mit Kinderunterhaltung, Tanzkursen und Live-Bands. Wer im dichten Veranstaltungsprogramm den Überblick bewahren will oder auf der Suche nach der nächsten Toilette ist, kann sich die kostenlose App “Cultural Places” herunterladen.

Am Neujahrstag lädt der Rathausplatz von 10.00 bis 16.30 Uhr zum stimmungsvollen Jahresauftakt mit der Live-Übertragung des Neujahrskonzerts der Wiener Philharmoniker (ab 11.00 Uhr) ein. Für Langschläfer wird die Aufzeichnung um 14.00 Uhr noch einmal gezeigt. Auch im Prater kann das Neujahrskonzert heuer auf einer großen Leinwand verfolgt werden.

>>Das gesamte Programm zum Wiener Silvesterpfad gibt es hier

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