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Wiener ÖVP mit neuem Obmann

Johannes Hahn |&copy APA
Johannes Hahn |&copy APA
Am kommenden Freitag wird Johannes „Gio“ Hahn (47) zum neuen Chef der Wiener ÖVP gekürt. Er folgt in dieser Funktion auf Alfred Finz, der sich in Zukunft ganz seinem Job als Finanzstaatssekretär widmen will.

Hahn war schon bisher geschäftsführender Obmann. Der Wechsel an der Spitze erfolgt im Rahmen des 31. ordentlichen VP-Landesparteitags im Wiener Museumsquartier.

Sehr lange hat die Amtszeit von Alfred Finz nicht gedauert – er war erst am 15. Juni 2002 als Nachfolger von Bernhard Görg zum Wiener VP-Chef gewählt worden. Bereits vor rund einem Jahr wurde Johannes Hahn zum geschäftsführenden Parteichef ernannt. Seither gab es eine Doppelspitze.

Doppelbelastung zu groß

Seinen Rückzug aus der Kommunalpolitik begründete Finz zuletzt unter anderem damit, dass für die bevorstehende EU-Präsidentschaft Österreichs im Jahr 2006 vom Finanzministerium umfangreiche Vorbereitungen erforderlich seien. Es habe sich gezeigt, dass es schwierig sei, parallel dazu auch auf Lokalebene immer präsent zu sein, so Finz.

Sein Nachfolger Hahn ist dies bereits seit längerem: Ende 2003 wurde er als nicht amtsführender Stadtrat angelobt. Wobei seine kommunalpolitische Karriere bereits 1976 begonnen hat. Damals wurde er zum Bezirksobmann der Jungen ÖVP in Mariahilf gewählt, von 1980 bis 1985 war er Landesobmann der Jungen ÖVP.

1992 wurde Hahn Landesgeschäftsführer der Wiener Volkspartei. Diese Funktion übte er bis 1997 aus. 1996 zog er in den Wiener Landtag und Gemeinderat ein.

Wahl der Obmann-Stellvertreter

Beim Parteitag am Freitagnachmittag steht auch eine Rede von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel auf dem Programm – sowie ein Sommerfest am Abend. Gewählt werden neben Hahn auch die Obmann-Stellvertreter: Neu im Team sind dabei die Nationalrats-Mandatare Ulrike Baumgartner-Gabitzer und Ferry Maier sowie der Wiener Gemeinderatsabgeordnete Wolfgang Ulm.

Die ÖVP bildet mit 17 von 100 Mandaten die zweitstärkste Fraktion im Wiener Rathaus hinter der absolut regierenden SPÖ. Bis zur Abspaltung des BZÖ vom FP-Klub war sie drittstärkste Kraft. Doch auch einen tatsächlichen Zuwachs hat es gegeben: Der Grün-Mandatar Günter Kenesei ist vor wenigen Wochen in den ÖVP-Klub gewechselt.

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