Wiener Linien ziehen positive Bilanz über "Rücksichtnahme"-Kampagne

Seit September hat "Rücksicht Vorrang" in den Wiener Öffis.
Seit September hat "Rücksicht Vorrang" in den Wiener Öffis. ©Wiener Linien/Johannes Zinner
Seit 16. September weisen die Wiener Linien mit der Kampagne "Rücksicht hat Vorrang" auf die Einhaltung von Benimmregeln in den Öffis hin. Das Unternehmen zeigt sich in einer Zwischenbilanz zufrieden mit den Effekten.
Bereits zahlreiche Zurechtweisungen
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Über den Kampagnenzeitraum waren laut den Wiener Linien rund 200 Mitarbeiter täglich im Netz unterwegs, um Fahrgäste auf rücksichtsvolles Verhalten anzusprechen.

Insgesamt seien rund 11.500 Mal Verhaltensweisen beobachtet und aufgeklärt worden, die die anderen Fahrgäste als störend empfinden könnten, bzw. die gegen die Hausordnung der Wiener Linien verstoßen. Das Unternehmen zeigt sich zufrieden: Bereits während der Kampagne hätten sich erste rückläufige Tendenzen abgezeichnet.

Wiener Linien: Mehr Rücksichtnahme in den Öffis

“Täglich sind rund 2,5 Mio. Fahrgäste mit U-Bahn, Bim und Bus unterwegs. Sie wollen und sollen sich in den Öffis wohl fühlen – dazu gehört eben auch, dass sich alle an gewisse Regeln halten”, so Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer. Erfreulich sei, dass sich bereits im Laufe der Kampagne die Anzahl der Hinweise auf die Hausordnung rückläufig gestaltet habe.

“Eine generelle Verhaltensänderung braucht Zeit. Deshalb werden wir auch über die Kampagne hinaus weiter in diese Richtung arbeiten”, so Steinbauer weiter. Auch zahlreiche Fahrgäste hätten bereits positive Rückmeldungen zur Kampagne an das Unternehmen gerichtet, heißt es weiters.

Mehr zum Thema: 8.000 Fahrgäste in zwei Wochen in den Wiener Öffis zurechtgewiesen.

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