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Wiener Krieau soll durch Privatkredite in Höhe von 250.000 Euro gerettet werden

Die Tranrennbahn in der Wiener Krieau soll weiterhin erhalten bleiben.
Die Tranrennbahn in der Wiener Krieau soll weiterhin erhalten bleiben. ©APA
Traberpräsident Anton Gaa und sein Vize Peter Truzla wollen die Zukunft der angeschlagenen Trabrennbahn bzw. des -vereins mit einem Privatkredit von 250.000 Euro absichern.

Dies erfolgt allerdings vor dem Hintergrund großer Umstrukturierungen in den Praterauen.Wien. Es zwickt wirklich an allen Ecken und Enden: Die desolaten, denkmalgeschützten Stallungen haben von der Behörde nur noch eine befristete Nutzungserlaubnis und die wenigen Renntage enden jedes Mal mit einem fünfstelligen Defizit. Angesichts dieses Schreckensszenarios war es nötig, Weichenstellungen vorzunehmen.

“Krieau schrumpft sich gesund”

Das Motto lautet “Die Krieau schrumpft sich gesund”. Seit Mitte Oktober ist die Zukunft der Krieau auch in Sachen Stadtplanung gesichert: Die Gesellschaft “Viertel Zwei Stadtentwicklung” und die Seeberg-Stiftung unterzeichneten Verträge, wonach das Vorkaufsrecht für jenen Teil der Krieau, auf dem derzeit noch die maroden Stallungen stehen, für einen Betrag von 20 Millionen Euro gezogen wird. Da die Krieauer Anlage aber in den Bereich des Sportstättenschutzgesetzes fällt, muss das Geld auch widmungsgemäß wieder verwendet werden und darf nicht für andere Zwecke genützt werden. Auf dem Teil des Geländes werden nun exklusive Wohnungen errichtet, während die Stallungen auf die Südseite des Geländes in den Bereich der Tribüne 21 übersiedeln. Moderne Unterkünfte für Pferde und Trainer werden entstehen.

Natürlich sind solche Umwälzungen nicht immer unumstritten. “Wenn man am Abgrund steht, hat man die Möglichkeit, entweder zu springen oder einen Ausweg zu suchen”, sagte Präsident Gaal dazu. Immerhin beläuft sich der kumulierte Verlust des Trabrennvereins seit 2005 auf 5,4 Mio. Euro. Hätte es bisher nicht schon Abtretungen von Pachtgründen gegeben, die rund 3,6 Mio. Euro einbrachten, wäre man wohl schon früher vor dem Aus gestanden.

Weitere Konzerte in der Krieau geplant

Aber auch an zwei anderen Punkten hat Gaal nun wichtige Einnahmequellen erschlossen. Für 2014 hat er 21 bis 25 Renntage geplant. Sieben davon werden für den französischen Wettanbieter PMU (Pari Mutuel Urbain) organisiert und spülen für die nächsten fünf Jahre jeweils rund 320.000 Euro in die Kassa. Außerdem wurde ein Zehn-Jahres-Vertrag für weitere Open-Air-Konzerte in der Krieau ausgehandelt: Drei Konzerte pro Jahr bringen nicht weniger als 300.000 Euro ein.

(APA)

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