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Wiener im Jemen entführt: Spindelegger verspricht vollen Einsatz für Befreiung

Für die Befreiung des Wieners Dominik N. werde man sich einsetzen, verprach der Außenminister am Dienstag.
Für die Befreiung des Wieners Dominik N. werde man sich einsetzen, verprach der Außenminister am Dienstag. ©Youtube/ Screenshot
Die Österreichischen Behörden würden alles daran setzen, den im Jemen entführten Wiener Dominik N. zu befreien, betonte Außenminister Michael Spindelegger am Dienstag.
Wiener im Jemen entführt
Widersprüchliche Angaben
Eine erste Spur
Wurden Geiseln verkauft?
Keine Spur von den Geiseln
Spielen Waffengeschäfte eine Rolle?
Mit Ermordung des Wieners gedroht
Krisenstab im Außenministerium
Wer kommt für Lösegeld auf?
"...oder sie töten mich"

Spindelegger sprach von einer “dramatischen Geschichte”. Der Krisenstab seines Ministeriums sei aber jeden Tag im Einsatz, um den jungen Österreicher wieder gesund nach Hause zu holen.

Das im Internet aufgetauchte Video werde von den Behörden als echt eingestuft. Es gebe bisher aber keine konkreten Forderungen und auch niemanden, der sich zu der Entführung bekennt, sagte Spindelegger. Man arbeite mit dem Jemen zusammen. So habe er unter anderem mit seinem dortigen Amtskollegen Kontakt aufgenommen, weitere Details könne man im Sinne der Sicherheit der Geisel aber nicht nennen.

Außenministerium bittet um Zurückhaltung

Das Außenministerium bittet im Fall des im Jemen entführten Österreichers Dominik N. um Zurückhaltung. Man könne davon ausgehen, dass die Entführer einen Überblick über die Berichterstattung österreichischer Medien hätten, hieß es am Dienstag gegenüber Journalisten. Sensations-Berichterstattung könnte die Lage der Geisel verschlimmern und die Hand Österreichs bei den Verhandlungen schwächen.

Sunnitischer Religionsführer forderte Freilassung

Die bedeutendste Autorität des sunnitischen Islam, Großscheich Ahmed al-Tayyeb von Al-Azhar in Kairo, hat die Entführung des Österreichers Dominik N. im Jemen verurteilt. Auch die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ) teilte mit, sie verfolge den Fall mit “Bedauern und tiefster Betroffenheit”.

Der ägyptische Geistliche, der der Al-Azhar-Moschee und -Universität in Kairo vorsteht, forderte in einer vom Außenministerium der APA am Dienstag übermittelten Erklärung die raschen Freilassung der “unschuldigen jungen Person”. “Al-Azhar ruft die Entführer auf, zum Koran und seinen Bestimmungen zurückzukehren, und sich nicht an der Verschlechterung des Ansehens von Arabern und Muslimen zu beteiligen”, hieß es. Der Islam dürfe nicht als Rechtfertigung für das “Verbrechen” der Entführung dienen.

Entführung verletzt islamische Prinzipien

Die (IGGiÖ) betonte in einer Aussendung, auch wenn die Entführung politisch motiviert sei, verletze sie grundlegende islamische Prinzipien. Die IGGiÖ wolle die Entführer auf den Koranvers 5:32 aufmerksam machen: “Wer einen Menschen tötet, (…) sei so, als hätte er alle Menschen getötet, und wer ihm das Leben erhält, sei so, als ob er der ganzen Menschheit das Leben erhalten hätte.”

Hinter der Entführung im mehrheitlich sunnitischen Jemen werden entweder einheimische Stämme oder Islamisten vermutet, hieß es.

(apa/red)

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